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Final Destination 2 (2003)
Eine Kritik von ad noctum (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 19.01.2007, seitdem 323 Mal gelesen
Teil 1 war damals etwas völlig Neues in der großen weiten Teenie-Horror-Welt und war zu Recht ziemlich erfolgreich. Also musste ein Nachfolger her, der das schwere Los hat, der eigentlichen Geschichte keine neuen Aspekte hinzufügen zu können. Auch hier sieht jemand einen Unfall voraus – welcher absolut stark inszeniert ist – und kann sich sowie ein paar andere Leute davor bewahren. Allerdings hält dieses Glück nicht lange, denn der Tod macht erbarmungslos Jagd auf Alle, die bei dem Unfall ums Leben gekommen wären.
Obwohl man sich schon von Beginn an ausmalen kann, wer das hier überleben wird, kommt der Film ziemlich unverbraucht rüber, was seinem Tempo und den Abgängen ins Jenseits zu verdanken ist. Diese sind etwas spektakulärer als im Vorgänger ausgefallen und werden ausladend vorbereitet, sodass man nie weiß, wie denn nun genau das jeweilige Opfer abtritt.
Auch konnte man kleinere neue Ideen ins Todesspiel einbauen, sodass dieser Teil nicht wie ein plumpes Remake des Originals wirkt, was auch daran liegt, dass er an mehreren Stellen Bezug darauf nimmt. So sind zum einen Ali Larter als Überlebende des Vorgängers sowie Tony Todd wieder mit von der Partei, und zum anderen ist das Schicksal der hiesigen potentiellen Opfer mit denen aus Teil 1 verknüpft. All diese kleinen Innovationen machen „Final Destination 2“ zu einem netten, eigenständigen Film, der sich hinter dem Original nicht verstecken braucht.
8 / 10
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