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Final Destination 2 (2003)

Eine Kritik von filmhund (Bewertung des Films: 5/10)
eingetragen am 22.11.2003, seitdem 351 Mal gelesen


Hallo Leute, kurzes REVIEW zu
"Final Destination 2"

Erster Punkt: selbst nach diesem Film halte ich es für unerträglich, dass aus jedem erfolgreichen Teeniefilm eine Serie heraus gemangelt wird.
Zweiter Punkt: ich finde den Film nicht schlecht! Wundert ihr euch, warum ich "nur" fünf Punkte vergeben habe? Weil ich es ziemlich nervig finde, dass so viele Leute mordsmäßige Punktzahlen verleihen (7 aufwärts), obwohl sie dann in ihren Kommentaren richtigerweise anmerken "Logikfehler ... schlechtes Drehbuch ..." und so was.
Zum Film: Teil eins war schon ziemlich passabel, obwohl die Verwurstung im peinlichen "Scream"-Fahrwasser zu der Zeit ziemlich nach hinten losging. Nun wie erwartet Teil 2. Belanglose Darsteller mittleren Mittelmaßes passen perfekt ins Drehbuch, das ist nämlich unter aller Kanone. Besonders die Dialoge des ersten Drittels sind wirklich peinlich. Witzchen gibt es ein Paar, die zünden, obwohl sie ziemlich niederes Niveau besitzen, immerhin etwas. Gegen Ende hin werden die Dialoge oft ziemlich sinnlos, beziehungsweise es wird minutenlang auf Dinge hingewiesen, die jeder Zuschauer schon längst kapiert hat. Die Handlung ist extrem minimal gehalten. Da haben sich ein Paar Leute zusammengesetzt und sich große Mühe gegeben, einen Film nur aus möglichen Todesszenarien zusammen zu bauen. Das ist ja zugegebenermaßen oft recht spannend und witzig, aber auch sehr zynisch und weit entfernt von einer stringenten Storyline. Höhepunkt des Films und vermutlich die Gründe dafür, dass dieses Drehbuch je das Licht der Leinwand erblickte, waren die Todesszenen. Da geht es ausgesprochen blutig zu, besonders von der britischen ab fünfzehn Version war ich ausgesprochen überrascht. Diese Szenen stellen Filmtechnisch ein kleines Novum dar, denn die Art der (sehr direkten) Effekte scheint mir ziemlich unbekannt und offenbar hat man weitgehend auf den PC verzichtet. Aber auch da muss ich kritisieren: Wie comichaft war der Film eigentlich angelegt? Dass die Story weit hergeholt war, ist ja klar, aber trotzdem wirken die Bluteffekte meist extrem unglaubwürdig. Zum Beispiel rutscht eine Metallleiter aus einem Meter Entfernung einem Typen ins Gesicht und durchbohrt dieses komplett! Oder eine Glasscheibe fällt auf einen drauf und der zerplatzt so drunter, dass nix mehr übrig ist! Offensichtlich haben die Macher der FX noch nie was von Knochen gehört oder dass Menschen nicht nur ein Wassergefüllter Luftballon sind.
Extrapunkte für die ziemlich böse Anfangs(Traum-)Sequenz.
Tschüss.


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