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Cyborg (1989)

Eine Kritik von Blade Runner (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 07.10.2001, seitdem 2786 Mal gelesen


Vorsicht, im folgendem Review sind Handlungsspoiler enthalten. Wer nicht von vorneherein über Storyelemente aufgeklärt werden möchte sollte dieses Review nicht lesen!
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Jean Claude van Damme in einem Endzeitthriller von Trashregisseur Albert Pyun.

Story:
In einer fernen Zukunft ist die Menschheit und Zivilisation von einem Virus ausgerottet. Es gibt nur wenige Überlebende. Doch es wurde ein Gegenmittel gefunden, dass ein weiblicher Cyborg nach Atlanta zur Vervielfältigung bringen soll. Der Outlaw Gibson Rickenbacker trifft diesen Cyborg und will ihn zur Sicherheit begleiten. Sein bisheriger Begleiter ist bereits von einer Piratengruppe um den brutalen Anführer Thender, der das Gegenmittel auch will, getötet worden. Thender tötete früher Gibsons Frau und Kind. Nach längerer Verfolgung und einigen Kämpfen wird Gibson überwältigt und der Cyborg gefangen. Gibson wird an ein Kreuz genagelt und erkennt, dass seine Tochter zu Thenders Gruppe gehört. So gibt sich Gibson nicht so leicht geschlagen und wartet in Atlantis bereits auf die Piraten. In einem finalen brutalen Fight tötet er die gesamte Piratenbande und danach den Anführer. Nicht alle überleben, dafür kommt aber das Serum heile an....
Billige Story mit billigen Kulissen, billig umgesetzt. Die Markenzeichen von B-Filmer Pyun sind auch in diesem Film klar wiederzuerkennen. Jedoch ist der Film dank van Damme und einem wirklich umwerfenden Bösen etwas besser als man vermutet.

Musik:
Naja, also Spannung wird in dem Film nicht aufgebaut. Musik versucht zwar vor allem in den Kämpfen einen gewissen Showdown aufzubauen, doch gelingt das kläglich. Dafür wirkt die Musik vor allem am Anfang schön trashig, was ganz gut zu dem Endzeitszenario passt. Öde und kaputt halt.

Atmosphäre:
Trash passt zur Endzeit, daher hat dieser Film einen gewissen Reiz. Die Schauspieler sind zwar alle ohne Talent, jedoch dreht das die Trashschraube noch weiter nach oben. Die Kampfszenen sind gut choreographiert für das Niveau. Die Locations sind kaputt trashig. Weitere Pluspunkte macht der Film in punkto Brutalität, die recht hoch angesetzt ist. Kämpfe und Morde sind sehr brutal. Die Zeitlupenaufnahmen sind dabei recht gut gelungen.

Schauspieler:
Das Jean Claude van Damme nicht viel Talent hat, ist bekannt. Mit diesem Film bestätigt er das. Emotionen zeigt er trotz des Todes seiner Familie kaum, nur einmal kann man ansatzweise etwas wie Gefühle bei ihm erkennen. Dafür sind seine Kampfszenen gut wie eh und je. Sein Spagat ist natürlich auch wieder zu sehen. Der Rest der Darsteller sind unterstes B-Film Niveau und wirken eher wie Laien. Typisch für Pyun Filme....

Fazit:
Der meiner Meinung nach beste Pyun. Zwar ziemlich trashig und kein Meisterwerk, aber auf Grund der äußerst brutalen Kämpfe und einem sehenswertem Oberbösewicht kann man einen Blick riskieren. Mir gefiel's!


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