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Silbersattel (1978)
Eine Kritik von sid.vicious (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 29.03.2011, seitdem 1651 Mal gelesen
Silbersattel bedient sich in seiner Story beim Altbewährten. In einigen Passagen kann man eine Ähnlichkeit mit Eine Pistole für Ringo nicht ausschließen. Dieses ist allerdings auch einzig auf den Inhalt und eine gewissen gemeinsamen Hang zum US Western Schema zu beziehen. Was verbindet Fulci in Silbersattel zum US Western? Einfach gesagt: der Hang zu einer gewissen Schnulzigkeit und Sentimentalität, welche für das Italo Western Genre absolut ungewöhnlich ist. Tessari hingegen suchte ein direktes Bindeglied zwischen dem europäischen und den amerikanischen Western.
Aber warum sollte man nun tiefer darauf eingehen, denn Fulci ist lang kein Tessari und das erwartet man auch nicht, denn dazu liegen die eigentlichen Genreaktivitäten beider Regisseure zu weit auseinander.
Silbersattel ist einer der letzen guten italienischen Western. Man merkt dem Film schnell an, dass er aus einer späten Epoche des Italo Westerns stammt. Dazu trägt das eher blass gehaltene Bild, im Stile von Der Mann aus Virginia zweifelsohne bei.
Fulci bedient sich innerhalb seines Films neben der leicht theatralischen Sentimentalität auch an den klassischen Elementen des Italo Westerns. Die fiesen Mexikaner, der reiche Haziendabesitzer, seine attraktive Tochter und der Antiheld, den alle für den Bösen halten, der aber am Ende alles Böse bekämpft und anschließend als Guter weiter reitet. Alles zigmal gesehen- aber irgendwie immer wieder schön anzusehen.
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