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Rasenmäher-Mann, Der (1992)
Eine Kritik von Bubimann (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 23.07.2007, seitdem 946 Mal gelesen
"The Lawnmower Man" ist ein wenig beachteter und was die Bewertungen angeht vollkommen unterschätzter Sciencefiction-Thriller. Als ich den Film das erste Mal sah war ich hellauf begeistert. Heute bin ich es nicht mehr, trotzdem halte ich "The Lawnmower Man" noch immer für einen wirklich tollen Film. Brett Leonards Werk ist einfach unglaublich spannend, gerade beim ersten Genuss. Sobald Rasenmähermann Jobe einen gewissen Intelligentsquotienten erreicht hat wird er größenwahnsinnig und scheint unaufhaltsam zu sein. Aufgrund seines extrem großen IQs ist er nicht nur Dr. Angelo meilenweit voraus. Wird es dem Doktor dennoch gelingen Jobe aufzuhalten? Das Ganze ist ziemlich spannend gemacht. "The Lawnmower Man" gehört, nach dem genialen "Pet Sematary", zu den besten Stephen King Verfilmungen. Ich will ganz ehrlich sein, aus meiner Sicht erreicht der Film was die Spannung betrifft in etwa die Klasse von "Shining", auch wenn man den Klassiker sicher nicht direkt mit "The Lawnmower Man" vergleichen kann.
Jeff Fahey macht seine Sache großartig. Er versteht es prächtig erst den Dümmling und dann den immer schlauer werdenden Rasenmähermann, der hinterher durchdreht, zu verkörpern. Dagegen sieht Pierce Brosnan, der James Bond der 90er, alt aus. Er macht seine Sache zwar nicht schlecht, aber mit Herr Fahey kann er hier eindeutig nicht mithalten.
Das einzige Manko des Films sind die schlechten CGI-Effekte. Da sie aber nicht besonders zahlreich sind beeinträchtigen sie die Ansehbarkeit nicht im geringsten.
Fazit: "The Lawnmower Man" ist ein superspannender Scifi Thriller und ich kann den Film nur jedem wärmstens empfehlen.
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