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Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All (1971)
Eine Kritik von Kiste (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 07.11.2011, seitdem 137 Mal gelesen
Eine amerikanische Raumsonde landet in dem Ort Piedmond in Arizona. Als kurz darauf fast alle Bewohner der Siedlung an einer unbekannten Krankheit sterben, startet die amerikanische Regierung das Unternehmen "Wildfire". Vier Wissenschaftler finden sich in einem streng geheimen, unterirdischen Labor zusammen, um den Erreger der Epidemie einzukreisen und ein Gegenmittel zu finden. Sie entdecken einen unbekannten Mikroorganismus.
Aus dem All kommt mal wieder nichts gutes, nur das es hier keine Laserschmeißenden Aliens sind, sondern winzige Organismen, die allerdings die unangenehme Eigenschaft haben, menschliches Blut blitzschnell zu Pulverform gerinnen zu lassen. Von dieser Erkenntnis haben die Einwohner einer Kleinstadt in New Mexiko allerdings nicht mehr allzu viel, denn bis auf einem Säugling und einem saufenden Alten wurden sie alle bereits dahingerafft. Die Story basiert auf einem Michael Crichton Roman, das bürgt eigentlich dafür das das Drehbuch hier keinen Nonsens erzählt, sondern auf soliden Beinen fußt.
Der Großteil der folgenden Story im Film ist nämlich reine Laborkittelarbeit, mit haufenweise Fachbegriffen, chemischen Reaktion und Rükschlüssen, von denen ich ehrlich geagt wenig bis gar keine Ahnunge habe. Der Zuschauer bekommt aber das Gefühl das die ganze HIntergrundstory verdammt realitätsnah ist. Allein schon der Eintritt in das unterirdische Labor hat seine Tücken, bis man im 5. UG angekommen ist müssen mehrfache Sicherheitschleusen passiert werden und die menschlichen Körper entkeimt werden. Unten angekommen entwickelt sich allerdings ein Wissenschaftsthriller vom Feinsten, wer je dachte das Forschungsarbeit langweilig wäre bekommt hier das Gegenteil bewiesen.
Action findet keine statt, lediglich im Showdown kommt nochmal ein wenig Hektik auf, aber weit über eine Stunde wird ausschließlich der fremde Organismus unter die Lupe genommen. Regisseur Wise gelingt das allerdings sehr spannend zu inszenieren, jeder Schritt der Identifikation will mühsam erabeitet werden und der Zuseher sitzt dabei gefesselt vor dem Schirm. Einen derart trockenen Stoff so eindrücklich einzufangen gelingt nur den wenigsten. Die zumindest mir unbekannten Darsteller leisten ihr übriges dazu und sind jederzeit glaubhaft, sei es im Streß oder Übermüdung. Da wirkt es beinahe schon befremdlich wenn im Showdown die Leute auf einmal anfangen sich hektisch zu bewegen.
Insgesamt eine sehr prickelnde Angelegeheit die nicht umsonst sogar neu als Miniserie verfilmt wurde. Von der Machart erinnerte mich der Film ein wenig an den Ameisenthriller Phase vier. Selbst für Biologiestundenhasser ein klasse Thriller
8/10
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