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Daredevil (2003)
Eine Kritik von Batty (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 31.10.2005, seitdem 196 Mal gelesen
Seit "Spider-Man" sind nun alle Hollywood-Studios im Comic-Wahn! Die beste Verfilmung der letzten Zeit stellt für mich nach wie vor "Batman Begins" dar, doch auh "Daredevil" gehört zu den guten Genrevertretern, zumindest im Director's Cut!
Auch bei "Daredevil" wurde auf klischeebeladene Figuren weitgehend verzichtet. Das Drehbuch legt viel Wert auf die Person hinter der Maske. Wie bei Batman, so muss auch unser zukünftiger Superheld Matt Murdock den Mord an seinem Vater mit ansehen. Daraus resultiert später auch seine Jagd nach dem Kingpin (grandios dargestellt von Michael Clarke Duncan).
Im Vergleich mit Sam Raimis "Spider-Man" hat Regisseur Mark Steven Johnson leider weniger die Action im Auge gehabt, als die (tragische) Liebe zwischen Matt und Elektra.
Nur gelegentlich gibt es für den Actionfan etwas zu bestaunen. Besonders schade: Der finale Kampf zwischen Daredevil und dem Kingpin ist enttaüschend kurz geraten. Sonst kann aber die Action - zumindest in der Inszenierung - mit den Genre-Konkurrenten mithalten.
Positiv ist mir neben der recht zügigen Erzählweise noch die musikalische Untermalung aufgefallen. Wirklich tolle Songs!
Fazit: Besser als "Spider-Man", aber schlechter als der 'reale' "Batman Begins". Kein Highlight, aber für nen unterhaltsamen DVD-Abend daheim allemal 7/10 Punkten wert!
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