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Daredevil (2003)
Eine Kritik von Jared Kimberlain (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 26.09.2003, seitdem 371 Mal gelesen
Als Liebhaber guter Comicverfilmungen (leider gibt es davon nur sehr wenig) bin ich natürlich hoch erfreut gewesen, als man den nicht ganz so glatten Helden Daredevil verfilmt hat. Doch leider wurde auch hier wieder zu wenig aus der Vorlage gemacht.
Obwohl zu meiner Überraschung Ben Affleck seine Sache noch recht gut macht und auch der Einstieg in die Geschichte, nämlich wie Daredevil sein Augenlicht verliert, dafür aber seine anderen Sinne gestärkt werden, noch sehr viel versprechend ist, fällt der Film ab dem Tod des Vaters brutal ab.
Die Standard Lovestory lasse ich mir ja gefallen, aber der Kampf gegen Kingpin und seine Schergen wirkt dann doch eher so, als müsse man die angefangene Geschichte irgendwie zu Ende bringen.
Alles wird zwar noch durch brauchbare Effekte unterstützt, der Storyablauf wird aber immer dünner und oberflächlich. Da hätte man vielleicht weniger Story mit einem erst mal offenen Ende erzählen sollen, diese dann aber auch der Vorlage würdig und entsprechend ausführlich.
Mehr als nett ist für diese Film nicht drin. Einmal anschauen und dann wieder vergessen.
Schade, dass mal wieder eine Chance zu einer wirklich guten Comicverfilmung vertan wurde.
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