Eine Kritik von Dox (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 12.01.2004, seitdem 308 Mal gelesen
Als kleiner Junger verlohr Matt Murdock bei einem Unfall sein Augenlich. Die seltsamen Chemikalien denen er sein Leiden zu verdanken hat, stellen gleichzeitig einen Segen für ihn da. Er erhielt übersinnliche Fähigkeiten die ihn jedem normalen Menschen überlegen Machen.
Er wurde zu Daredevil (Ben Affleck) und kämpft Nacht für Nacht gegen das Verbrechen in New York.
Eines Tages trifft er auf die bezaubernde Elektra (Jennifer Garner) die genau wie er eine zweite Identität besitzt. Doch der Kingpin (Michael Clarke Duncan) will Elektra's Vater tot sehen und er wäre nicht das Oberhaupt der New Yorker Unterwelt wenn er seine Ziele nicht erreichen würde.
Kingpins bester Killer: Bullseye (Colin Farrell) soll das Attentat ausführen und es sieht nicht so aus als ob jemand das verhindern könnte...
Regisseur und Autor Marc Steven Johnson (Simon Birch) versuchte Daredevil auf eine erwachsene Art zu erzählen und an den Stil von Frank Miller oder den Marvel Knights Comic's Anschluß zufinden. Daredevil ist vernarbt, verliert Zähne und hat auch mal lieber Sex als Menschen in Not zu retten.
Colin Farrell spielt Bullseye grandios und scheint jede Menge Spaß an seiner Rolle zu haben.
Trotz allem kann der Film nicht als Meilenstein der Marvel Comicverfilmungen angesehen werden. Vieles wirkt zu plump eingefügt und vor allem die action Szenen wirken oft banal. Der erste Fight von Daredevil ist wirklich grottenschlecht inzeniert. Die Kingpinstory wird viel zu schnell abgehandelt und hätte lieber auf eine Laufzeit von mindestens 3 Filmen angelegt werden sollen.
Das klingt jetzt vielleicht sehr schlecht, ist es aber nicht. Daredevil hat viele extrem gute Ansätze aber auch einige Patzer. Unterhaltsam ist der Film jedoch allemal.
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