Eine Kritik von Dicker Jimbo (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 14.05.2010, seitdem 232 Mal gelesen
Nach zwei Kurzfilmen war es für Fatih Akin eine Frage der Zeit mit seinem ersten Spielfilm zu debutieren. Mit seiner Milieustudie "Kurz und Schmerzlos" brachte Akin frischen Wind in die deutsche Filmlandschaft. Die Geschichte dreier Freunde, die sich ins ausweglose Schlamasel reinreiten, heimste auch im Ausland Preise ein. Wie viele andere junge Regisseure nahm sich auch Akin Martin Scorsese's Gangsterballade "Mean Street" als Vorbild. Akin's Film besticht vor allem durch seine authentischen Darsteller. Obwohl der Film nicht ganz ohne Machoallüren auskommt, wird deutlich, mit welcher Einsatzfreude hier gespielt wird. Trotz dem ernsten Unterton kommt auch der Humor nicht kurz. Für die Haupdarsteller Mehmet Kurtulus, Aleksandar Jovanovic und Adam Bousdoukos ist es kein Problem ihre Rollen glaubwürdig rüberzubringen. Ziemlich überzeugend ist auch Ralph Herforth als Zuhälter Muamer. Regisseur Akin konnte es sich nicht nehmen auch einen kleinen Gastauftritt zu absolvieren. Parallel zu "Mean Steets" ist auch hier das Ende offen.
FAZIT:
Sehr gut gespielte Gangsterballade, der einem noch lange im Gedächnis bleibt.
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