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Brazil (1985)
Eine Kritik von Yoda123 (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 16.02.2005, seitdem 400 Mal gelesen
Brazil ist ein Film von Terry Gilliam, einem Mitglied der Komödiantentruppe Monty Python. Mit dem Film hat Gilliam seine Version von George Orwells negativer Utopie 1984 gedreht.
Sam Lowry gespielt von Jonathan Pryce ist ein kleiner Angestellter in einer der Behörden des hochtechnisierten und durch und durch von Bürokratie geprägten Überwachungsstaates. Durch einen kleinen Fehler im System wird sein einst langweiliges, monotones Leben verändert und er hat die Chance, dass zu tun, was er sich immer erträumt hat: Er kann Abenteuer erleben und gegen das System rebellieren. Nebenbei trifft er dabei noch seine Traumfrau (Kim Greist), außerdem wird er von einem grandios aufspielendem Robert De Niro als freischaffender Klempner Harry Tuttle unterstützt.
Gilliams Brazil ist aber nicht eine einfache Adaption von Orwells Buch sondern nimmt es vielmehr als Inspiration und ergänzt es durch den absurden Humor, den man von Monty Python gewöhnt ist. Das Ergebnis ist ein Film, der zum einen sehr gut unterhält, allerdings auch einem zweiten Blick standhält. Der Film zeichnet eine düstere Zukunftsvision und es werden viele gesellschaftskritische Themen angesprochen.
Ein Film, den man zumindest einmal, am besten aber mehrmals schauen sollte.
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