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Beyond the Limits (2002)

Eine Kritik von padpropain (Bewertung des Films: 3/10)
eingetragen am 19.03.2005, seitdem 304 Mal gelesen


Olaf Ittenbach - Godfather of German Gore... Ja, ja... wer Premutos, Burning Moon und Black past gesehen hat, der weiss was man deutschen "Amateurproduktionen" erwarten kann: Effekte und Spassfaktor ^ 10, Handlung ist Nebensache und unwichtig. Und genau diese "Manko" versucht ein Herr Ittenbach aus dem schönen Fürstenfeldbruck seit seinem ersten "großen" Projekt "Legion of the Dead" ausmerzen zu wollen. Das das einem Film nicht unbedingt gut tun muss, sieht man auch in seinem 2002 gedrehten Werk "Beyond the Limits".

Die Handlung spielt nciht nur auf einer, nein gleich auf drei Ebenen, die mehr schlecht als recht irgendwie druch eine Rahmenhandlung zusammengehalten werden.
Eine Reporterin besucht einen Totengräber auf dem Friedhof um für einen Bericht zu recherchieren. Der suspekte Mann (mit der Stimme von Anthony Hopkins) berichtet ihr nun von seinem interessantesten Fall,
dem Gangster Robert Downing. Daraus wird dann eine, man kannes nicht anders sagen, stümperhafte und langweilige "Mafia"-Geschichte, die weder mit viel Aktion, noch mit lustigen oder derben Dialogen aufwarten kann. Splatter-FX gibt es zwar am Ende dieser "Episode" einige, die sind auch gut gemacht, passen aber eher weniger in den Plot. Was allerdigns sehr positiv auffällt, dass ist das Screenplay, was in diesem Teil des Filsm sehr gut ausgefallen ist.
Druch ein pochendes Herz in einem Steinschrein wir dann dieser Handlungsabschnitt mit einer mittelalterlichen Geschichte verbunden, was an sich schon total lächerlich wirkt. Erst nach ca. 60 min kommt der Film zu dem Teil, der alleine in allen Teasern und Trailern zu sehen ist. Hier geht es die ganze Zeit über etwas rauer und heftiger als in der "Gegenwart" zu, was allerdings über die schauspielerischen Schwächen und die Längen, aus denen der Film zeitweise ausschließlich zu bestehen scheint, hinwegtäuschen und trösten. Schwertkämpfe in Kindergartenmanier, Dialoge in "gewollt und nicht gekonnt mittelalterdeutsch" und absolute "niveautilus"-Flachwitze wechseln sich ab und liefern alles in allem eine ungewollt lächerliche Ausbreitung des Handlungsverlaufs. Zum Schluss findet sich der mittlerweile gelangweilte Zuschauer wieder zurück in der Gegenwart, wo dann ein mehr oder weniger vershnliches Ende einiges aufzuklären versucht, nachdem dann auch noch im Jenseits, völlig atmosphärelos "Höllenqualen" durchstanden sind.

Versteht mich nicht falsch, ich war und bin immer noch ein großer Fan von Olaf Ittenbach, der vor allem in Sachen SFX absolut zur "Weltspitze" gehört. Allerdings tut es einem FIlm nicht gut, wenn ein Drehbuch, das so dick sein dürfte wie die Gesamtausgabe des Brockhaus, von einem doch noch recht "amateurhaften" Regiesseur in Szene gesetzt wird, wobei jegliche Atmosphäre und Authenzität verloren geht.
Alles in allem kann ich dazu nur sagen "Schuster bleib bei deinen Leisten", was so viel ehissen soll wie: Weniger Handlung und mehr Effekte = guter Ittenbach Film zum Hirn ausschalten und Spass haben. Und letztlich ist es doch das, was man von einem detuschen Amateur-"splatter" (was Beyond definitiv nicht ist) erwartet.
Man darf also gespannt sein, ob Olaf mit "Garden of love" und "Poison" wieder back to the roots findet und dann wieder mal einen guten und unterhaltsamen Film abliefern kann.


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