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Beyond the Limits (2002)

Eine Kritik von FalscherFreund (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 25.07.2005, seitdem 465 Mal gelesen


Olaf Ittenbachs Splattergranate zeigt, was Deutscher Film heutzutage alles sein kann, nämlich kaltblütig, brutal, dabei unterhaltsam und VOR ALLEM international Konkurrenzfähig auf dem Splattermarkt!
Noch nie zuvor hat mich ein Splatterfilm auf anhieb so abgeschreckt, begeistert und zum lachen angeregt wie dieses Werk hier.Doch ersteinmal die Fakten, bevor ich den Film hier hochjubel...
Beyond the Limits ist ein Episodenfilm, der aus einem Erzählstrang und 2 Hauptepisoden besteht, die alle miteinander verknüpft wurden, ob das nun Mittel zum Zweck, gut oder schlecht ist, das überlass ich euch...

Zu den Schauspielern ist zu sagen, dass diese allesamt ihre Arbeit sehr ordentlich machen, ohne lächerlich zu wirken wie in einem Teenieslasher oder einer Soap! Gelegentlich bringt einen das Englisch mit deutschem Akzent zum Schmunzeln, aber das lockert nur die Morbide Stimmung des Films.
Von den Effekten her ist der Film spitzenklasse, Ittenbach lässt im Minutentakt Köpfe rollen, platzen und an die Wand verteilen... in dem Film ist quasi nichts was es nicht gibt, sogar ein kleiner Junge muss dran glauben, was ich als einzige Geschmacklosigkeit in diesem Film empfand. Es sind auch sehr gelungene CGI-Sequenzen enthalten, die nur unterstreichen, dass Ittenbach auf dem richtigen Weg ist Horror im 21.Jahrhundert zu Formen! Einzig die Bildqualität ist zu bemängeln, aus der die Independentwurzeln des Herren aus dem Bayernland noch sprechen, was der Unterhaltung aber nicht schadet.

Fazit: Beyond the Limits ist ein Vorzeigesplatterfilm 1. Güte, er wendet sich aber nur an den harten Kern der Gorehounds, da mit Filmblut, Körperteilen und Foltereien in allen Variationen nicht gespart wird, aber ich meine wer sich die Mühe macht den Film uncut zu bekommen, der erwartet nichts anderes dabei ;)... einziges Manko ist die Story, welche an den Haaren herbeigezogen wirkt und *MittelZumZweck* auf die Stirn tätowiert hat. Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um eine Splattergranate die schon in den ersten Minuten einen an den Bildschirm fesselt und dies bis zur letzten Minute vermag ohne abstriche zu erhalten. Bleibt nur zu sagen: *Sauber Herr Ittenbach wir freuen uns auf mehr!* 9/10


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