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Beyond the Limits (2002)

Eine Kritik von Leon- Lionheart (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 03.08.2006, seitdem 225 Mal gelesen


Mit Beyond the Limits drehte Olaf Ittenbach seinen zweiten professionalen Film ab, welcher jedoch nicht von der Brutalität seiner früheren Werke abweicht.

Der Film ist in zweit Geschichten unterteilt, so spielt die erste Hälfte in der Neuzeit und die zweite im Mitelalter.
Um es mal vorweg zu nehmen die Story ist nicht gerade berauschend und man merkt das sie nur als Vorwand für viele sehr gute Gore und Splattereinlagen herhalten muss.
1. Hälfte:
Eine Gruppe Junger Menschen sind auf einer Party, wobei die Frauen der Männer nicht wissen, das die Männer einer Art Mafia angehören.
Als ein Geheimnisvoller Fremder auftaucht, um verlorengegangenes Koks wieder zu beschaffen, geben die Männer dann den verwunderten Frauen ihre wahre Identität preis.
Sie schlagen den Fremden nieder und rufen Mortimer und seinen Gehilfen um ihn zu beseitigen, doch Mortimer hat andere Pläne.
Und hier fängt der Spaß für Splatterfreunde an.
So gibt es achtfache Köpfschüße, diverse platzende Köpfe die in ihrer Machart an William Lustigs Kopfschuss aus Maniac fast rankommen, und Schläge mit dem Hammer auf dem Kopf.
Es wird nicht sehr viel Sinn darauf gelegt ob die Morde gerechtfertigt sind, aber das wird einen Olaf Ittenbach- Fan wohl auch nicht stören.

Die 2. Hälfte des Films versetzt uns Regiesseur Olaf Ittenbach dann ins Mittelalter, wo die Geschichte des mächtigen Herzes erklärt wird.
Welches durch Morden an unschuldigen Personen immer mehr an Macht erlangt. So werden Leute getötet und gefoltert was das Zeug hält. Auch hier sind die Morde ein wahres Freudenfest, so werden Äxte in Köpfe gerammt und diverse Körperteile nicht gerade zimperlich vom Körper entfernt.

Die Schauspieler schauspielern dabei Leider auf einen sehr kleinen Level. Der aus amerikanischen und deutschen Darstellern bestehende Cast sollte vielen Fans jedoch bekannt vorkommen, da sie entweder schon in Legion of the Dead dem vorangehenden Film Ittenbachs oder in einigen deutschen Amateurhorrorstreifen, wie z.B. Midnightscalling zu sehen waren.
Atmosphäre und Spannung? Fehlanzeige! Die einzige Spannnung die besteht ist die Frage, auf welche Art das nächste Opfer stirbt.

Fazit: Also, Beyond the Limits dürfte wohl nicht jedermanns Sache sein, aber für Freunde extrem harter Gore und Splatter einlagen dürfte dieser Film ein gefundenes Fressen sein, für mich nach Legion of the dead sein bisher bester Film.
Aber da die Darsteller so schlecht und die Story so dahingeklatscht sind nur 5 von 10 Punkten, da der Splatter zu dem besten gehört was es momentan auf der Horrorlandschaft gibt.


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