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Beyond the Limits (2002)

Eine Kritik von Creepshow (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 12.09.2006, seitdem 547 Mal gelesen


Befassen wir uns doch heute mal mit "BEYOND THE LIMITS" von Olaf Ittenbach.
Hach ja, mit dem Itti ist es ja immer so eine Sache, startete er doch mit echten Splattergranaten alla "BLACK PAST" oder "PREMUTOS" durch, so versucht er in neuerer Zeit immer wieder unter Beweis zu stellen, das er ein richtiger Regisseur ist, dem es auch gelingt gute, tiefgehende Storys mit glaubhaften Charakteren zu erzählen.

Meiner Meinung nach liegt grade hier das Problem, denn was einem Tom Savini sehr gut gelungen ist, nämlich der Sprung vom sehr guten Special Effects Künstler hin zum guten(Horror)Filmregisseur bekommt Ittenbach eben nicht so souverän hin.
Zwar sind die meisten seiner Filme durchaus gute Horrorfilme, so liegt der Fokus der Fans doch immer noch auf den Hperblutigen FX.

Warum also versucht der Gute Olaf das zu ändern?
Man beißt doch nicht in die Hand, die einen Füttert, oder?

Aber kommen wir doch mal zum Film!
Mit "BEYOND THE LIMITS" versucht Itti nach dem (für seine Verhältnisse) eher Blutarmen "RIVERPLAY" wieder an alte Bluthochzeiten anzuknüpfen - und das gelingt ihm auch ausgezeichnet.

"BTL" besteht aus zwei Kurzgeschichten, dessen Verbindung ein unsterbliches Herz, das einmal dem Sohn Luzifers gehört haben soll, ist.


Die erste Geschichte ist wohl so etwas wie Ittenbachs Gangsterepos, in dem ein Paar Banditen auf der Suche nach einem Koffer, Koks und viel Geld sind und endet in einem Infernalen Schlachtfest, in dessen verlauf alle Beteiligten zermetzelt werden.

Die zweite Geschichte geht mehr so in Richtung Inquisitionsschinken mit einer Portion Leibe.
Hier werden ausgiebig Foltereien an Priestern und (vornehmlich leicht Bekleideten) jungen Frauen zelebriert und am Ende wartet dann noch (wieder einmal nach "THE BURNING MOON") Ittenbachs Hölle, die zwar nicht so Blutig, wie die schon bekannte Version, aber optisch wesentlich ansprechender ist!


Garniert ist das Ganze dann noch mit einer Rahmenhandlung, in der eine junge Reporterin einen (so meint sie) Friedhofswächter zu den Geschichten der Verstorbenen interviewt und ihr eben diese beiden Geschichten erzählt.


Alles in allem ist "BEYOND THE LIMITS" zwar ein netter Horrorschinken mit viel Blut, erreicht aber in keinster Weise die Qualität Ittenbachs früher Filme!

Das sollte ihm erst ein Jahr danach mit "GARDEN OF LOVE" gelingen.


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