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Beyond the Limits (2002)

Eine Kritik von eXeiZ (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 13.01.2009, seitdem 286 Mal gelesen


Ein Film von Olaf Ittenbach. Auf was muss sich der Zuschauer nun also vorbereiten? Auf sehr harte Splattereffekte die ab und zu schon gewisse Grenzen überschreiten. Und genau das tut dieser Film auch.

Der Film ist quasi in 2 Hauptteile unterteilt, in dem ersten Teil geht es um eine Mafia-Story und in dem zweiten Teil um eine Geschichte im Mittelalter.
Beide Teile sind aber ineinander verschmolzen und drehen sich um eine okkulte Reliquie. Was flimmert also die ganze Zeit so alles über den Bildschirm? Hauptsächlich Gewalt. Sicher, der Film hat zwei Geschichten, die aber eigentlich nur aus Gewalt bestehen und kaum Zeit zum Verschnaufen geben. In der Mafia-Story zum Beispiel; als alle Anwesenden miteinander Essen wollen, stürmen Killer die Wohnung und schaffen es alle zu fesseln.
Einer der Typen bettelte den Killer noch an, dass er Ihn bitte als nächstes umbringen soll, da er es nicht länger ertragen kann. Der Killer sagt ihm er solle bitte bis 3 hochzählen. Was passiert nun? Sofort schießt ihm der der Killer den Kopf mit einer Schrotflinte weg. Die ganze Geschichte spielt hauptsächlich in diesem einen Zimmer, wo nach und nach alle Anwesenden sterben.
Am Ende besteht das Zimmer fast nur noch aus Blut, abgetrennten Gliedmaßen, Fleischstücken und Leichen…
Das ganze ist super gemacht, Ittenbach versteht sein Werk.
Die Musik unterstreicht beide Teile auch sehr atmosphärisch und die Schauspieler sind für einen Ittenbach-Film ausgezeichnet!
Im zweiten Teil, der wie anfangs schon erwähnt, im Mittelalter spielt, geht es aber nicht minder brutal zu. Da wird eigentlich hauptsächlich nur gemetzelt, auch Kinder werden nicht verschont! In einem Folterkeller sieht man wie John Flint (in Nahaufnahme) ein Auge ausgestochen wird und die Hälfte seines Fußes auch noch dran glauben muss.
Als ein Henker eine Frau mit einer Axt “bearbeitet”, ihm dabei Literweise von Blut in die Augen spritzt und er sich dann noch dafür entschuldigt, dass Sie nichts mehr sehen kann ist schon ziemlich sarkastisch.

Der Film überschreitet mit manchen Szenen schon Grenzen, aber jeder
Splatterfan freut sich natürlich über sowas. Alle anderen werden den Film wohl verteufeln oder gar nicht erst angucken. Erwähnen sollte man hier natürlich auch wieder; zur Version aus Österreich greifen, die kriegt man einigermaßen günstig und ist ungeschnitten.

10/10 Punkte


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