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Ansicht eines Reviews
Crocodile Dundee in Los Angeles (2001)
Eine Kritik von Snake Plissken (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 04.04.2005, seitdem 559 Mal gelesen
Schade, das Paul Hogan nach dem 2. Teil fest entschlossen war, nie mehr Mick Dundee spielen zu wollen. Und ich unterstelle einfach mal, das es der fehlende Erfolg war, der ihn bewogen hat, doch noch mal in seine Paraderolle zu schlüpfen.
Leider zu spät. Mit seiner symphatischen Art kann Hogan zwar Punkte machen, aber der Film kommt ca. 10 Jahre zu spät. Damals wäre er vielleicht noch ein Hit gewesen, heute lassen einen die dünne Story und wenig gelungene Gags relativ kalt.
Was die Gags angeht, gilt hier leider das Motto „Wenn man den Trailer kennt, kennt man die besten Szenen“. Und im Trailer haben die Szenen auch noch mehr Zwischenschnitte, wodurch die Gags besser wirken, wie zB. beim Handy-benutzenden Aborigini, Mick und sein Krokojägerkollege auf dem Baum und so weiter.
Trotzdem gibt es immer noch was zu lachen, nur nicht mehr ganz so gelungen wie früher. Aber man kann die Gags ja nicht ewig auf den Kulturschocks der ersten Teile aufbauen. Immerhin wirkt Hogan, trotz tieferer Falten im Gesicht immer noch wie der leicht naive aber gewitzte Krokodiljäger, der sich so oder so durchschlägt.
Außerdem war es schön, mal wieder Jonathan Banks zu sehen, auch wenn er nur den stereotypen bösen Russen spielen durfte (und das nicht mal sonderlich gut).
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