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Ansicht eines Reviews
Ken Park (2002)
Eine Kritik von geogaddi (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 25.02.2003, seitdem 789 Mal gelesen
Larry Clark sagte in einem Interview, er wollte mit Ken Park nicht nur, wie in Kids, die Probleme der Kinder, sondern auch die ihrer Eltern zeigen.
Ken Park ist ein Junge in einem amerikanische Vorort, der sich mitten in einem Skaterpark erschießt. Gründe erfährt man zuerst nicht.
Dann setzt auch schon die Story ein. Die Geschichte von vier Jugendlichen und ihrer Relation zu Autoritäten wird dargestellt, und dabei lässt Larry Clark keinen Schockeffekt aus. Selbstbefriedigungen und Sexszenen werden detailgetreu dargestellt und der Film schreckt vor keinem Tabu zurück. Der Penis als filmische Tabuzone hat mehr Auftritte als mancher Nebendarsteller.
Mir persönlich hat der Film recht gut gefallen, die Charaktere sind gut dargestellt und auch die Schauspieler agieren sehr gut. Die Musik ist teilweise nicht nach meinem Geschmack, ist aber wichtiger Bestandteil des Films. Im Vergleich mit Kids fällt auf, dass Ken Park weniger dokumentarisch (Dialogik und Kamera) wirkt, was sicherlich auch am höheren Budget lag.
Auch wenn mir Kids besser gefallen hat, ist Larry Clark ein sehenswerter, schockierender und interessanter Film gelungen.
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