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Zombies unter Kannibalen (1980)

Eine Kritik von floair (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 04.05.2006, seitdem 273 Mal gelesen


Obwohl ich sonst keine Kannibalenfilme mag, bin ich hier wirklich positiv überrascht worden.

Inhalt:
in einem Krankenhaus geht ein Kannibale um der Menschenteile stiehlt und aufisst, als man ihn ertappt stürzt er sich aus dem Fenster. Er hat ein Tatoo auf dem Bauch was die Antrpologin Lori und FBI Mann Peter Chandler auf die Insel Kito führt. Dort lebt ein Arzt der grauenvolle Versuche mit Menschen macht und eine andere Gefahr geht von den Eingeborenen Kannibalen aus, die das Team nach und nach dezimiert.

Die Story ist eigentlich nur Aufhänger für ultrabrutale und zum Teil schon perverse Gewaltdarstellung, aber genau deswegen schaut man sich so einen Film ja an, hauptsache er unterhält und das tut dieser Italoschocker ganz ausgezeichnet.

Wie immer wurde eine schöne Kulisse gewählt, da ist das Schlachten gleich viel schöner. Der Film wurde auf der selben Insel gedreht wie " Woodoo". sie fahren mit dem Jeep durch das selbe Dorf, das wie leergefegt ist und wo die selbe braune Ziege in der Mitte angebunden ist. Aber das tut dem Film ja keinen Abbruch. Es wurde auch wieder ein sehr einprägsamer Soundtrack gewählt, der den ganzen Film toll untermalt.

Die Darsteller von mies bis ganz gut. Mit dabei Ian McCulloch der auch schon in " Woodoo " den Reporter spielte. Dakkar, der Bolloto spielt war auch in selbigem Film mit dabei. Das manche Schauspieler etwas mies rüberkommen ist nicht allein ihre Schuld, sondern auch Schuld der deutschen Synchro, die bei manchen echt mies geraten ist, ich sag nur Pornostimmen, wie der Professor.

Gott sei Dank überwiegen in diesem Film die Einsätze der Kannibalen, weil die Zombies sind irgenwie schlecht in Szene gesetzt, auf gut deutsch, die sehen einfach Scheisse aus und das komische Gestöh, dass sie ablassen nervt irgendwann nur.

Und jetzt zu dem, auf was besonders wert gelegt wird in so einem Film: Der Goreanteil. Die Effekt sind wirklich gut und vor allem ekelhaft in Szene gesetzt. Von Ausweidungen, Kehle aufschlitzen, Innereien fressen, Augen ausdrücken, Köpfe zertrümmern bis hin zu blutigen Einschüssen ist alles vorhanden und wer besonders auf Gore steht wird hier bestens bedient.

Fazit: Manchmal etwas doof, aber unterhält einfach prima. Die Spannung bleibt auf der Strecke, die Schauspieler, na ja, aber dafür wird mächtig geschnetzelt. Auch Kannibalenfilmhasser können hier mal einen Blick riskieren.


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