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Drei Gesichter der Furcht, Die (1963)

Eine Kritik von Pippkin (Bewertung des Films: 3/10)
eingetragen am 06.06.2004, seitdem 756 Mal gelesen


Bei den "Gesichtern" handelt es sich um Kurzfilme und zwar um 3 an der Zahl. Direkt zu Beginn des Films wird man von einem Mann begrüßt der einen in die richtige Stimmung versetzen soll, so nach dem Thema ich zeig euch jetzt mal was ganz schlimmes. Bevor man sich an ihn gewöhnt hat ist er auch schon wieder weg und wird nie wieder im Film gesehen.

Film1: Das Telefon
Eine Frau kommt nach Hause und wird scheinbar von ihrem Irren und mittlerweile in eine Klappse eingelieferten Ex-Liebhaber am Telefon bedroht. Zwischenzeitlich ruft die Bedrohte Schönheit eine Freundin an mit der sie sich kürzlich um eben diesen Liebhaber gestritten hatte. Auf einmal stellt sich für uns Zuschauer heraus, dass diese Freundin die Drohanrufe mit verstellter Stimme getätigt hatte (wie sehr ein Tuch vorm Telefonhörer doch die Stimme verfremdet). Das wissen aber nur wir so, dass die Bedrohte Schönheit die vermeintlich hilfsbereite Freundin in die Wohnung lässt. Jetzt wartet man auf den Mord... der kommt aber nicht. Stattdessen besinnt sich die böse Freundin und schreibt einen Brief in dem sie sich für diesen Schabernack entschuldigt während die bedrohte Schönheit schlummert. Zufälligerweise taucht in diesem Moment doch tatsächlich der Irre Liebhaber auf (der mal so eben aus'm Zuchthaus ausgebrochen ist) und erwürgt die Freundin die noch am schreiben war. Dadurch wacht die bedrohte Schönheit auf und kann noch gerade zum Messer greifen als der Irre auf sie los will und verpasst ihn ein Ventil in den Bauch. Ende
Genau so zackig wie diese Beschreibung war läuft der erste Film auch ab. Stimmung kann da nicht aufkommen, mal abgesehen davon das die meisten sich eh an den zum Xsten mal kopierten Filmelementen zu Tode langweilen werden.

Film 2: Komisches Wort das ich vergessen habe ^^
Dieser spielt im Mittelalter und ist schon a bissl besser als der erste, aber nur a bissl. Ein Adeliger Jungspunt mit Gel-Frisur reitet munter durch den Wald als er 'ne Leiche findet mit einem schönen Dolch im Rücken. Nicht weit davon liegt ein Haus mit einer Familie. Als unser Held dieses betritt stellt sich heraus, dass der Vater/Opa des Hauses einen Türken gekillt hat der Dieb, Mörder und nebenbei Vampir war. Unser Held bleibt bei den 2 Brüdern, 2 Schwester und einem kleinen Sohn über Nacht. Irgendwann kommt der Vater nach Hause von dem sich jetzt alle Fragen ob er denn von diesem Vampir gebissen (sprich infiziert) wurde. Es stellt sich schnell heraus, dass dies der Fall war. Der Rest ist Mainstream: Einer nach dem anderem wird infiziert bis alle Tod sind. ENDE
Zwar auch nicht einfallsreich aber man hat sich hier deutlich mehr Mühe gegeben, auch Kulissen mäßig gesehen.
Wenn wir jetzt noch Wach sind kommt...

Film 3: Der Tropfen
Kommen wir gleich zur Sache: Eine egoistische und Geldgeile Krankenschwester beklaut ihre Patienten. Als sie gerufen wird eine Tote Frau für die Beerdigung einzukleiden greift sie auch diesmal wieder zu (ein Ring). Die Tatsache, dass die Tote bevor sie starb eine spiritistische Sitzung (?) abhielt interessiert sie nicht (wie dumm). Dafür wird sie von der nach kurzer Zeit als Untote wiederkehrenden Frau umgebracht. Schließlich findet eine Nachbarin die Tote Krankenschwester und beklaut diesmal diese des Ringes und das Spiel geht von vorne los. Von den Drei Kurzfilmen ist dieser der unheimlichste oder besser gesagt einer der unheimlich ist :o)
Besonders einprägsam ist das grausig verzerrte Gesicht der Toten Frau.

FAZIT: Gesicht (Kurzfilm) 3 ist relativ sehenswert, die beiden ersten sind jedoch eher eine Qual. 3 Punkte


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