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Reefer Madness - Kiffen macht crazy (1936)
Eine Kritik von The Moth (Bewertung des Films: 1/10) eingetragen am 18.06.2004, seitdem 437 Mal gelesen
Beinahe so schlecht wie "Plan 9..."!
"Reefer Madness" zählt zu den schlechtesten und gleichzeitig besten Propagandafilmen die seitens der US-Regierung jemals finanziert wurde.
Dass der Konsum von weichen Drogen zu Sittenverfall, Inzest und, ja warum auch nicht, Selbstmord führt ist ja vollkommen einleuchtend. Findet ihr nicht auch? Eben!
Nein, nein, nein.
Eigentlich kann und will ich gar nicht viel über dieses Stück "Film" verlieren, so eine haarsträubende Produktion, welche sich erdreistet Aufklärungsarbeit zu leisten, war weder zuvor noch danach jemals wieder auf der Leinwand zu sehen. Dagegen waren die inszenierten Schlachten im 2. Weltkrieg ja wertvolle Dokumente und der "Schulmädchen-Report" Oscar-reif!
Dennoch gibt es Licht am Ende des Tunnels, schließlich gesellt sich demnächst ein reaktionäres Doku-Filmchen namens "Michael Moore hates America".
Nachdem was ich bislang davon zu sehen bekommen habe hat dieser patriotisch getränkter Schwachsinn beste Chancen ebenfalls unrühmlichen Kult-Status zu erlangen aufgrund seiner grauenhaften Message und lachhaften Argumentation.
Genau dass was "Reefer Madness" so einzigartig wie grauenhaft schlecht dastehen lässt...da ist einem die lachhaft schlechte Inszenierung das idiotische Spiel eigentlich schon längst egal geworden.
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