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Findet Nemo (2003)

Eine Kritik von forrest.gump (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 11.12.2003, seitdem 432 Mal gelesen


Warum sieht man sich diesen Film an. Wo es doch ein Kinderfilm ist. Und dann noch mit sprechenden Fischen. Ganz einfach. Pixar beweisen es mit allen ihren Filmen. Es sind nicht diese typischen Kindergeschichten die wie eine schlechte Zeichentrickserie umgesetzt werden, sondern es wird mit viel Spaß und Geschick ein Meisterwerk produziert. Witze, die für jung und alt geeignet sind.
Der Film beginnt mit einer nicht so schönen Szene. Nach einem Hai-Angriff überlebt nur noch einer. Nemo ist ein Clownfisch mit einer kleinen rechten Floße. Er verschwindet und wird dann von seinem Vater und einem verwirrten Fisch gesucht.

Findet Nemo wurde so aufgebaut, dass der Film nie langweilig werden kann. Es ist schon amüsant zuzusehen wie Marlin seinen Sohn in die Schule bringt. So gelingt es einen Lacher an den anderen zu reihen. Wie z.B. auch das erste Treffen mit Bruce dem Hai. Zuerst scheint er brutal und grob zu sein, doch er zeigt bei der Versammlung sein wahres Ich.
Dieses Treffen fand ich eines der besten Szenen. Zuerst dachte ich, dass es durch die Synchronstimmen von Erkan und Stefan etwas flach und dumm werden würde, aber irgendwie passten diese Szenen genau hinein. Da macht einem ein ,,Ey Alder, was geht“ auch nicht mehr viel aus.
Ohnehin ist die ganze Synchronisation absolut gelungen. In der Originalversion werden z.B. Marlin von Albert Brooks oder Gill von Willem Dafoe gesprochen. Im deutschen wurden dann nur solche Stars wie Anke Engelke oder Christian Tramitz verpflichtet.

Auch zu erwähnen ist die beste Animation überhaupt. Dylan Brown durfte in Findet Nemo zum ersten Mal sein ganzes Talent beweisen. Er sorgte dafür, dass die Fische und alles drum herum zum Leben erweckt wurden.

Wichtig für einen jeden Disney Film ist aber auch die Musik. Wieder einmal gab es einen fabelhaften Score von Thomas Newman der schon für Road to Perdition oder American Beauty komponierte. Und ein toller Titelsong ,,Beyond the Sea“ von Robbie Williams. Eben nur das beste.

Fazit:
Pixar schafft es immer wieder. Sie machen nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsene froh. Nach Toy Story und Monster AG hätte man gar nicht besseres sich vorstellen können. Und dann diese ganzen Schlagzeilen ,,Besser und erfolgreicher als König der Löwen“. Man erwartete eigentlich das Unmögliche. Und als man dann im Kino saß, sah man das Unmögliche. Wieder einmal gelungene Arbeit und ein genialer Pixar-Film.
Findet Nemo gehört zum Besten was ich dieses Jahr und überhaupt gesehen haben. Er hat einfach dieses Magische, dass man sich diesen Film wer weiß wie oft ansehen kann.


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