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Freddy vs. Jason (2003)

Eine Kritik von alpha&omega (Bewertung des Films: 5/10)
eingetragen am 18.09.2006, seitdem 473 Mal gelesen


Langersehnt war das Aufeinandertreffen der beiden genreprägenden Protagonisten. Ob Ronny Yu das Meeting erfolgreich inszeniert, oder nur schwach umgesetzt hat, wird im folgenden zu klären sein...



FREDDY vs. JASON

Freddy ist out! Keine Nase erinnert sich mehr an seine Bluttaten in der Elm- Street. „Echter Bullshit!“ denkt sich unser pizzagesichtiger Freund und schmiedet einen „genialen“ Plan.
„Mensch, der Jason, mein alter Quotenkonkurrent vom Crystal Lake, der könnte mal wieder in der Elm- Street so richtig die Machete schwingen, damit die Spießer sich an bessere Zeiten erinnern, nämlich als ich mein Unwesen dort getrieben habe!“
Gedacht- getan und so erscheint der gute Freddy, so schlau wie er nun mal ist, dem Mr. Vorhees im Traum als seine Mutter, die im befiehlt in die Elm-Street zu gehen, um ein wenig „Ramba Zamba“ zu veranstalten. Na klar, das macht unser Hohlkopp Jason doch glatt und wankt zum besagten Ort und metzelt gewohnt grobschlächtig vor sich hin!
Die Bewohner der Elm- Street scheinen sich dadurch an Freddy zu erinnern, und somit geht sein „genialer“ Plan auf... aber nur fast, denn Jason sieht es gar nicht ein sein Schlachtrevier so mirnichts dirnichts aufzugeben und so muss es zum „erbitterten“ Battle kommen...



Es wäre durchaus unfair zu sagen, dass die Story platt ist. Immerhin gelingt es Yu beide Komponenten der Protagonisten in diesem Film herauszuarbeiten. So ist Jasons ziemlich hohle Art (ich mag ihn trotzdem sehr) und Freddys diabolisch intelligente Facon (die mag ich noch viel mehr) zu bemerken. Leider wird Freddy aufs äußerste kastriert in seinen schwarzhumorigen Anwandlungen, was ich auf die Präsenz vom Schwachmaten Jason zurückführe. Seltenheitswert haben so geniale bissige Szenen, wo Freddy gerade ne Leiche durchnimmt und bitterböse verlauten lässt, dass sie nicht gerade so der Bringer ist. So kommt Freddy viel zu oft mit zu wenig von seinem ursprünglichen Charme daher! Das ist Schade!!!
Jason ist wie eh und jeh der mutistische Mörder mit Eishockeymaske. Er wird seinem Ruf, als cooler aber auch richtig bescheuerter Killer, auch in dieser Verfilmung vollkommen gerecht.


Was bleibt ist der halbwegs gelungene Versuch einer filmischen Umsetzung des Slashertitanenkampfes! Das Freddy zu kurz kommt ist im hohen Maße zu bedauern. Trotzdem, Freddy vs. Jason war ein ganz annehmbarer Versuch, der nur ein wenig mehr Freddyanteil hätte haben können.
Man mag dem entgegnen, dass Jason doch auch noch mitspielt und er vielleicht dadurch zu kurz gekommen wäre... Das glaube ich jedoch nicht, denn Jason wirkt durch seine Ausstrahlung ohne Worte. Freddy jedoch, braucht den Mono- und Dialog sonst geht er ein!

Trotzdem 5,5 von 10 Punkten


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