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3 Engel für Charlie - Volle Power (2003)
Eine Kritik von Onkel (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 13.02.2006, seitdem 298 Mal gelesen
Wilder, lauter und abgefahrener - Story Nebensache: So ungefähr wird das Konzept zum zweiten Einsatz der 3 "Engel" Cameron Diaz,
Drew Barrymore und Lucy Liu gelautet haben. Regie führte erneut Joseph McGinty Nichol, der Part des Fieslings wurde mit einer zwar als Bösewicht wenig überzeugenden aber dafür überraschend jugendlich wirkenden Demi Moore besetzt (Stichwort Strand).
Was in lockeren 100 Minuten folgt, ist der erwartete CGI-Overkill in Form jeder Menge halsbrecherischer Stunt-Action. Ob Crossbikes, LKWs oder Helikopter, alles ist vertreten und wird zumeist zu Kleinholz verarbeitet. Der Realismus wird dabei allerdings so extrem mit Füßen getreten, daß es mir selbst für einen reinen Popkorn-Film letztlich einfach zuviel des guten gewesen ist. Da kann es noch so spektakulär krachen, auf Dauer nervts mit Bullettime und Ultrazeitlupe doch ziemlich! Geradezu bezeichnend für diese Brachialbeschallung sei die eröffnende Staudamm-Action angeführt...
Klar, unterhalten wird man auch hier vor allem dank der spritzigen Girls wieder ganz solide und auch einige kleine Lacher sind dabei - zumeist dank der süßen Diaz - aber insgesamt ist nach dem coolen ersten Teil hier eher Enttäuschung angesagt: Fehlende Innovationen wurden schlicht mit CGI-Bergen überdeckt und auch die überbunte Hochglanzoptik geht irgendwann auf die Augen, wie es die Nebencharaktere mit den Nerven tun.
Fazit: Kompliment an eine auch mit 40 noch bestechende Demi Moore und einige nette Kämpfe, der einfallslose Rest ist jedoch mehr oder weniger für die Tonne...
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