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Butterfly Effect (2004)
Eine Kritik von Kenji (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 12.09.2004, seitdem 292 Mal gelesen
Der junge Evan hatte ein wahrhaft albtraumhaftes Leben. Er hatte nur eine kleine Zahl von Freunden, sein Vater war verrückt, und ab und zu hatte Evan fürchterliche Blackouts. Als Student findet er schließlich heraus wie er mit Hilfe seiner Tagebücher, die auf den Rat seines Psychaters in seinem 7. Lebensjahr begann zu schreiben, in der Vergangenheit die Dinge verändern kann um die Gegenwart und das Leben seiner Freunde zu verändern. Doch jede neue Gegenwart birgt einen fürchterlichen Haken.
"Butterfly Effect" ist ein einfühlsames Drama über einen Mann der für die Frau seiner Träume und deren Wohlergehen alles aufgibt was ihm etwas bedeutet. Die Musikuntermalung des Films ist einfach nur gänsehauterregend, die Gefühlsachterbahnfahrten von Evan teilweise genauso mitreißend tragisch wie amüsant, und die schauspielerischen Leistungen von fast allen Charakteren ist super. In der Story aber selbst ist mir eins aufgefallen, und zwar die Stelle an der sich Evan als Kind beide Hände in der Schule durchsticht, um die neu entstandenen Narben seinem Mithäftling zu zeigen. Wenn er in der Vergangenheit das wirklich getan hat, dann wird die Lehrerin doch sicherlich panisch reagiert haben, und der Rektor hätte in Verbindung damit sicherlich noch vor der Mutter von Evan das besagte "Bild" gesehen. Das würde darin resultieren das die Mutter zerstreuter wäre, und Evan vermutlich klammernder behandeln würde. Dann könnten Schlüsselszenen wie die, in der Evan mit dem Messer regungslos in der Küche steht vielleicht gar nicht zu Stande kommen. Das würde heißen das Evan höchstwahrscheinlich gar nicht erst in das Gefängnis gekommen wäre, zumindest nicht an die selbe Stelle wo er vorher "gestartet" hat. Kann sein das ich diesbezüglich etwas nicht mitbekommen habe, aber im Nachhinein fiel mir das so auf.
Alles in allem aber ein sehr schöner Film mit genialem OST und einem Ende, das - zumindest in meinem Fall - tierisch unter die Haut geht.
8/10
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