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Butterfly Effect (2004)

Eine Kritik von cheministry (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 15.09.2004, seitdem 428 Mal gelesen


Inhalt:
Evan Treborn (Ashton Kutcher) leidete in seiner Kindheit öfters unter Blackouts; er konnte sich an gerade erlebtes nicht mehr erinnern. Aus diesem Grund begann er Tagebücher zu schreiben. Viele Jahre später enteckt er, dass mit der Hilfe dieser Schriften in der Zeit zurück reisen kann und somit die fehlenden Erinnerungen erleben und beeinflussen kann. Doch aus seinem Willen dies zu nutzen, um sein und das Leben seiner Freunde zu verbessern, entstehen immer wieder entsetzliche Situationen. Doch Evan versucht es immer wieder...

Eins vorweg: Der Film erinnert in einigen Punkten an Donnie Darko. Ihn aber als billiges Plagiat abzutun wäre unfair. Denn der Film geht in eine genug eigenständige Richtung um zu gefallen. Zuerst bekommt man einiges aus Evans Kindheit zu sehen, was den nötigen Background liefert. Im weiteren Verlauf werden diese Begebenheiten durch jede Zeitreise verändert es entstehen immer wieder neue Szenarien der Gegenwart. Das Ganze fand ich ansprechend umgesetzt und auch wird die Geeschichte nicht unnötig in die Länge gezogen. Die Spannung bezieht der Film aus der "wie wird jetzt alles sein"-Frage und ist stellenweise auch überraschend bis zum (etwas bitteren) Ende.
Dass Ashton Kutcher auch ernsthaft schauspielern kann war mir neu. Man nimmt ihm die Rolle jedenfalls ab und ich empfand ihn auch als gute Wahl bei der Besetzung. Gleiches gilt für den Rest der Cast. Schade, dass es nicht ein paar Zeiteingriffe mehr gab. Denn der Film lässt sich erstmal Zeit, bis Evan hinter das Gehemnis kommt. Es ist einfach interessant zu sehen, wie sich sein komplettes Leben, seine Beziehungen und sein Umfeld jedesmal mehr oder minder radikal verändern.
Musikalisch gibt's neben Jimmy Eat World, Staind und Konsorten auch einen dezenten klassichen Score, von dem ich gern mehr gehört hätte. Vielleicht hing ich auch nur zu sehr an den schön gefilmten Bildern. Aber ein zweites Mal wird es bestimmt noch geben.

Fazit:
Ohne Vorurteile sollte man dem Film eine Chance geben; er ist auf jeden Fall sehenswert. Ein oder zwei Zeitreisen hätten nicht geschadet, aber trotzdem bleibt ein interessanter und überraschender Film. Sehr gut.


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