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Crow III - Tödliche Erlösung, The (2000)
Eine Kritik von Fabse (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 06.10.2005, seitdem 278 Mal gelesen
Alex Corvis ist gut durch! Nicht etwa Medium, sondern Kohlrabenschwarz geht’s wieder runter vom Stromstuhl und zackig in die Leichenhalle. Wie sich datt gehört war der gute Brutzelkopp natürlich unschuldig und sinnt nach der Wiederauferstehung durch den netten Vogel on Nebenan auf Rache an den wahren Mördern seiner Freundin. Da sollte sich der Fred Ward besser mal warm anziehen, denn unser Kräherich macht keine Gefangenen.
Flatter, flatter! Ich bin die dritte Interpretation von James O’Barrs Kultcomics. Früher war ja der Sohnemann vonne Todeskralle mal der wütende Untote, der die verdrogten Unterweltler abstrafte. Der Alex Proyas hatte da ja stilistisch toll was gezaubert um den dünnen Plot interessant zu verpacken. Huiii, watt kam datt noch gut, dass durch das Ableben des Hauptdarstellers der optische Knaller zum Kult wurde. Da konnte die Fortsetzung ja auch eher als ödes Remake in gelb und grün nix werden. Wenn Vincent Perez damals verömmelt wäre hätte das dem Dingens auch keinen größeren Erfolg beschert. Ist der Krähenmann etwa der kleine Bruder vom Batman? Bei näherer Betrachtung sind die Leinwandadaptionen hier ähnlich gelagert. Jeder Regisseur, der sich den Jungs annimmt verfolgt seine eigene Version der visuellen Präsentation. Was Verfilmung III ausmacht und diese zu einem der besseren Vertreter seiner Zunft macht lässt sich an folgenden Punkten abhaken:
1. Schnelle Schnitte, Videoclip-Ästhetik und ansprechende Optik
2. Der nette alternative Soundtrack
3. Kirsten Dunst
4. Der recht hohe Anteil der Gore-Einlagen während des Rachefeldzugs
Zwar sind hier keinerlei filmische Offenbarungen zu finden, aber die erwartet man nun hier wirklich nicht. Eher auf der Schiene des unterhaltsamen „Krawall-Popcorn von um’me Ecke“ fahrend , stellt sich hier ein kleines Schmankerl für Zwischendurch vor. Knuspert ganz gut und macht der Vorlage nicht soooo eine Schande wie sein Vorgänger.
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