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Asterix und Kleopatra (1968)
Eine Kritik von MäcFly (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 29.03.2003, seitdem 1080 Mal gelesen
Königin Kleopatra wettet mit Julius Cäsar, dass sie es in drei Monaten fertig bringt, einen prunkvollen Palast zu bauen. Sie beauftragt Baumeister Numerobis, der bei Gelingen mit Gold überschüttet, bei Versagen den Krokodilen zum Fraß vorgeworfen wird. Damit er Erfolg hat, holt er drei gallische Freunde, Miraculix, Asterix und Obelix nach Ägypten, die ihm beim Bau helfen sollen. Dank des Zaubertranks geht die Arbeit recht schnell voran, doch einige Konkurrenten wollen Numerobis aus dem Weg schaffen und stellen immer wieder Fallen...
Asterix Nr.2 ist viel besser als der etwas enttäuschende erste Teil. Das zeigt sich gleich an den flüssigeren Animationen, die um einiges schöner anzuschauen sind. Meine persönlichen Highlights sind dabei die knollnäsigen Ägypter, die auf der Baustelle oder in Kleopatras Palast herumwuseln und gut bei Laune halten.
Eine gute Geschichte bekommt man ebenfalls vorgesetzt. Die Nilumgebung bietet einen wunderbaren Schauplatz, der für viele Gags sorgt, die man als Kind nicht unbedingt versteht, z.B. eine Erklärung, wieso die Nase der Sphinx fehlt oder ein paar Anspielungen auf den historischen Hintergrund. Zur Auflockerung gibt es zwischendurch Gesangseinlagen, die recht stimmungsvoll geraten sind und dank toller Animation nicht lächerlich ausgefallen sind.
Die Synchronisation wurde deutlich professioneller, was vor allem bei Asterix auffällt, Obelix bekam wieder die brummige, passende Stimme von Edgar Ott verliehen.
"Asterix und Kleopatra" war schon als Comic hervorragend und bietet als Film allen Fans das, was Teil eins ein bisschen vermissen ließ. Ein Evergreen im TV-Programm, immer wieder schön anzusehen.
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