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Bloodsport (1988)
Eine Kritik von Anonym (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 23.11.2003, seitdem 396 Mal gelesen
Zum Inhalt:
Frank Dux (J.C. van Dame), Agent der amerikanischen Defense Intelligence Agency (DIA), wurde in seiner Jugend von seinem Meister Szeno Tanka in mehreren Kampfkünsten perfekt ausgebildet. Nun reißt Frank nach Hong Kong, um dort das Kumite, eine alle 5 Jahre im Geheimen veranstaltete Weltmeisterschaft zu gewinnen.
Die DIA ist darüber nicht erfreut und setzt 2 Agenten auf Frank an, die ihn wieder zurückholen sollen. Dennoch schafft es Dux immer wieder sich seiner Festnahme zu entziehen, bis er schließlich das Finale des Kumites erreicht und gegen einen übermächtig und unbesiegbar erscheinenden Gegner antreten muss.
Klingt nicht nach allzu tiefsinniger Story, und ist es auch nicht. Die etwas an den Haaren herbeigezogene Geschichte, dass unsere Hauptfigur extra nach Hong Kong reißt, und in den Kumitekämpfen sein Leben auf's Spiel setzt nur um seinen Meister zu Ehren, wirkt in ganz wenigen Momenten fast schon kitschig. Das ist allerdings auch fast der einzige Kritikpunkt, denn ansonsten ist Bloodsport ein knallharter Kampfsport-Film bei dem es nicht zimperlich zur Sache geht.
Die Kämpfe sind zum Teil sehr hart in Szene gesetzt worden (offener Beinbruch, Genickbruch, spritzendes Blut), wirken aber dennoch nicht übertrieben brutal.
Auch die Idee nicht nur Kämpfer antreten zu lassen, die alle ähnliche Kampfstile praktizieren macht die Kämpfe durchwegs interessant. Am meisten fällt in diesem Zusammenhang wohl der eine schwarze Kämpfer auf, der mit seinem Kampfstill eher an einen Affen, als an einen Teilnehmer einer Kampfsportveranstaltung erinnert.
Die schauspielerischen Leistungen halten sich im Rahmen, erreichen dennoch ordentliches B-Movie Niveau. Neben dem solide spielenden van Dame (von dem man trotzdem keine Meisterleistungen erwarten darf), fallen vor allem Donald Gibb in der Rolle des Ray Jackson (der aber mehr durch witzige Kommentare als durch gute Kampfeinlagen besticht), sowie Bolo Yeung, der die Rolle des Bösewichts Chong Lee bestens verkörpert, positiv auf.
Fazit: Bloodsport ist ein überdurchschnittlicher Kampfsportfilm, der durch seine harten und spannenden Kämpfe voll und ganz zu überzeugen weiß. Die oberflächliche Handlung ist zu verscherzen, außerdem sollte man sich generell keinen Kampfsportfilm ansehen wenn man eine tiefgründige Geschichte haben will.
8/10 Punkten (gilt aber nur für die ungeschnittene FSK 18 Fassung)
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