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S.W.A.T. - Die Spezialeinheit (2003)
Eine Kritik von Suicide (Bewertung des Films: 3/10) eingetragen am 21.08.2004, seitdem 493 Mal gelesen
Eigentlich habe ich mir von S.W.A.T. so einiges erwartet:Colin Farrell und Samuel L. Jackson in den Hauptrollen,sowie der äußerst viel versprechende Trailer in dem es unter anderem hies,die Produzenten von The Fast and The Furious und Triple X wären hier wieder am Werk gewesen.Doch was ich dann sah hat mich doch sehr enttäuscht.
Nachdem die S.W.A.T. Officer Jim Street(Colin Farrell) und Brian Gamble bei einem Banküberfall die Anweisungen missachtet und eine Geisel angeschossen haben,fliegen sie beide aus dem Team.Während Street von nun an die Drecksarbeit erledigt,um vielleicht noch einmal aufgenommen zu werden,quittiert Gamble missgelaunt den Dienst.Street repariert und putzt vortan Waffen,bis er auf Hondo(Samuel L. Jackson) stößt.Dieser will ein neues S.W.A.T.-Team auf die Beine stellen und bietet Street an mitzumachen.Die Gruppe muss als nächstes das komplette Trainingsprogramm absolvieren,was sie aber mit Bravour schafft,wobei die Abschlussprüfung sogar in Rekordzeit bestanden wird(Wer hätte das gedacht...)
Ihren ersten großen Auftrag bekommen die Jungs mit dem Drogrogenbaron Alex Montell(Oliver Martinez).Diesen sollen ihn in ein Hochsicherheitsgefängnis eskortieren.Dumm nur,dass dieser vor laufenden Kameras 100 Mio. Dollar für seine Befreiung anbietet.Folglich wird die Eskorte von Strassengangs und anderen Räubern angegriffen...
Jackson und Farrell versuchen hier cool zu wirken was ihnen nicht gelingt und angesichts der zweiten Hälfte auch irgentwie aufgesetzt wirkt.Michelle Rodriguez und LL Cool J schaffen dies ebenso wenig.Daneben sind die Bösewichte derart uncharismatisch,sodass auch sie nicht positv zum Film beitragen können.
Die Atmosphäre ist leider auch ein ganz großes Problem,denn zeigt sich der Fim zuerst in MTV-Ästhetik,geht er im letzten drittel einen eher düsteren,fast schon dramatischen Weg.Da jagt das SWAT-Team die Verbrecher in der Kanalisation,der Endkampf findet auf einer dunklen Gleise statt und zum Schluss erschiesst sich einer selbst.Das ganze wirkt irgentwie bierernst,was garnicht zum Rest des Films passt.Dazu kommt die Musik,die nur in den seltensten Fällen passand wirkt.
Was bleibt ist nur noch die Action,nur schade das man alle guten Szenen schon im Trailer verbraten hat.Die Shoot-Outs sind weder blutig,noch fallen sie durch besonders spektakuläre Einfälle auf.Eine rucklige Kamera sorgt dafür,dass die Aufnahmen aussehen als wären sie aus einer x-beliebigen Nachrichtensendung.
SWAT bietet actionmäßig leider nur durchschnittliche Kost,hat man alles schon mal irgendwo gesehen.Farrell und Jackson strahlen nicht so eine Coolness aus wie sonst und bleiben alles in allem hinter ihren Möglichkeiten.Aufgrund des Endes ist SWAT nicht einmal für einen Popcornabend zu gebrauchen.3,5/10
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