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Out of Time - Sein Gegner ist die Zeit (2003)

Eine Kritik von Preacher666 (Bewertung des Films: 1/10)
eingetragen am 11.02.2006, seitdem 736 Mal gelesen


Vor einigen Monaten war der Film als Beilage bei der Filmzeitschrift Widescreen dabei und ich hab mich gestern dazu durchringen können ihn mir anzusehen.

Und ja, er war wie absolut alle Denzel Washingtonfilme. Öde, dröge, unspektakulär und nur mäßig spannend.
Obwohl ich gestern auch noch Route 666 [nicht gerade einen Meilenstein des Kinos gesehen habe] war Out of time noch bedeutend schlechter.
Wo fange ich am besten an.
Am Anfang natürlich. Der Beginn von Out of Time war extrem langweilig, schlecht gespielt und übermäßig schmalzig.
Schon nach 10 überflüssigen min war mir klar, dass die ach so arme geknechtete Ehefrau (Tussi) ihn bescheissen wird und er den ganzen Film lang versuchen wird seine Unschuld zu beweisen.
Und so kommt es auch.
Angeblich tot werden die schwarze Freundin (SANAA LATHAN) und ihr weißer Lover(Superman-DEAN CAIN) vor ihrem ausgebrannten Haus aufgefunden.
Sie ist natürlich Zahnarzthelferin (um die Zahnärztlichen Unterlagen zu vertauschen, klar oder??), ein Freund Pathologe (für die Leichen) und Denzel Washington der Bullen Depp (für die Schuld). Er jagt die Drei (Freund, Lover, Schwarze), ist immer um eine Nasenlänge schneller als die anderen Bullen, darunter seine beinahe Exfrau und schafft es am Ende schuldfrei und mit einem Happy End auszusteigen.

Und das war mir alles nach 10 min klar.
Na toll.
Achja, die ersten 30 min passiert rein gar nichts.
Sinnlose Dialoge, sinnlose Liebesszenen und eine dicklippige Eva Mendes, als Denzels fast geschiedene, aber immer noch geliebte Frau. (Ist wohl jedem klar, dass die zwei wieder zusammen kommen)
Wie öde.

Denzels Rolle ist im Übrigen eine Frechheit.
„Kaugummikauender blader, mit Flinzerl und dummen Sprüchen ausgestatteter Machobulle, der auch noch irrsinnig schwerfällig agiert.
Die Story ist außer vorhersehbar auch noch holprig und löchrig.

1) Warum sieht man die Schwarze (SANAA LATHAN) mit blutigem Gesicht telefonieren, wenn am Ende herauskommt, dass sie alles geplant hat und ihr Freund sie nie angegriffen hat??
Welche logische Erklärung gibt es dafür?
Sie telefoniert, wer soll sie dabei sehen?

2) Ihr Freund wird die ganze Zeit als Schläger hingestellt und redet auch am Telefon (völlig unbeobachtet) so als wäre er der Planende. Warum sollte es dann am Ende seine Freundin sein??
Ich blick nicht durch.

Schlechte Dialoge, langweilige Kameraführung, vorhersehbare Geschichte, schlechte Haupt- und Nebendarsteller und zusätzlich noch so zäh wie Kaugummi.

Ein kurzes Hoch in der Mitte des Films kann den Gesamteindruck nicht im Mindesten verbessern. Nachdem kurzzeitig fast Spannung aufkommt, häufen sich wieder lächerlich schmalzige und unrealistische Szenen, die in einem der zuckersüßesten, desaströsen Enden der letzten Jahre gipfeln.
Einziger Pluspunkt: Der Freund von Denzel.
Aber das reicht auch nicht aus um dem Film auch nur etwas Positives abzugewinnen.

Reine Zeitverschwendung.
1 von 10. Finger weg von dem Streifen


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