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Save the Green Planet! (2003)

Eine Kritik von GhostShit (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 13.11.2005, seitdem 485 Mal gelesen


Rettet den Grünen Planeten! Er ist es wert! - …oder?!

Die Story:
Ein abgehalfterter, nicht alle Tassen im Schrank habender Chaot hat eine Mission: Alle Aliens, die unbemerkt unter uns weilen, dingfest machen. Im Visier hat der heimliche Retter der Menschheit einen wohlhabenden, raffgierigen Geschäftsmann, den er auch prompt entführt, um ihn mittels Folter zu einem allumfassenden Geständnis zu bewegen.
Doch liegt er mit seiner Alien-Theorie wirklich richtig? Hat der Uranus seine Fühler bereits zu uns ausgestreckt? Oder ist er schlicht und ergreifend ein Spinner?
Die Polizei ist dem Guten jedenfalls bereits auf den Fersen…

SAVE THE GREEN PLANET beginnt recht heiter: Unser Weltretter-Goofie und seine fixe Idee kommen zwar reichlich verquer, aber auch sehr sympathisch rüber, die Folter besteht hauptsächlich aus Kitzeln und Zwicken und alles weist darauf hin, dass unser Titelheld einfach nur 'ne Schraube locker hat.
Doch nach und nach dringt wir tiefer in die Psyche unseres „Trottels“ ein: der Vater starb, als er noch ein Kind war, in der Schule war er ein Außenseiter, sein einziger Freund war seine Mutter und nun liegt auch die im Sterbebett… nö, dieser sympathische Weirdo kann nicht unbedingt auf ein erfülltes Leben zurückblicken.
Doch was soll das mit den Aliens? Hat er 'n Rad ab oder ist er kurz vorm endgültigen Ausfasseln?

Fragen, die ihr euch am besten selbst beantwortet, indem ihr diese äußerst nette Kuriosität aus dem fernen Osten selbst begutachtet.
Nur soviel: Der Film beginnt, wie bereits erwähnt, recht locker-flockig, driftet aber zunehmend ins Ernste und Dramatische ab, wo dann auch viel Aggression, Trauer und Verzweiflung abgetragen werden und die Folter auch deftigere Züge annimmt.
Allzu viel Action oder zündenden Humor hat der Streifen zwar nicht zu bieten, allerdings bezaubert die zunehmend feinfühliger werdende Geschichte seines zerbrechlichen Helden, dem man jede Sekunde von Herzen wünscht, dass er mit seinen Untaten durchkommen möge, von Anfang bis Ende.

Mein Fazit:
Nicht so der Bombast, wie er oft gehandhabt wird. Insgesamt aber schon sehr, sehr fein!


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