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Ju-on: The Grudge (2003)
Eine Kritik von Onkel (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 04.04.2004, seitdem 548 Mal gelesen
Die Japaner werden des ewig gleichen Gruselns wohl nie müde - ich schon! Langsam kann ich aus Fotos ausgeschnittene Gesichter, mysteriöse Kinder und Erscheinungen im Sadako-Look nicht mehr sehen. Ju-On, der genauso gut 6th Ring Water Eye Nr 666 hätte heißen können, ist einfach nur stink langweilig. Jeden aber auch wirklich jeden Gruseleffekt hat man schon x .Mal gesehen und weiß haargenau, an welcher Stelle er auftritt. Immerhin kommt Ju-On zu Gute, dass er teilweise unfreiwillig komisch daherkommt. Dies liegt zum Einen an den unterdurchschnittlichen 0815-Darstellern, die sich bei jeder Kleinigkeit zu Tode erschrecken, zum Anderen an den herrlich dämlichen Visagen in schockierenden oder überraschenden Momenten - ich hab mich teilweise köstlich amüsiert :) Ok, mag vielleicht auch mit der japanischen Mentalität zusammen hängen, die für Europäer nicht immer nachvollziehbar ist; Ich jedenfalls kann das Ganze einfach nicht mehr ernst nehmen :)
Völlig vorhersehbar und innovationslos, dazu noch schwach gespielt und optisch wenig reizvoll inszeniert, kann man sich diesen Grusel-Mumpitz als Nicht-Asiat getrost schenken, als unfreiwillige Parodie auf andere Genrefilme taugt der Film jedoch durchaus. Lediglich das Ende des Filmes sorgt ein wenig für Spannung. Asia-Fans dürfen mich nun für meine schmachvollen Worte lünchen ;)
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