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Crying Freeman - Der Sohn des Drachen (1995)

Eine Kritik von johnny-cage (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 11.01.2008, seitdem 274 Mal gelesen


Crying Freeman ist der erste (lange) Film von Cristoph Gans, der auch für die Streifen Silent Hill und Pakt der Wölfe verantwortlich ist. Für die Crying Freeman Geschichte, ist es die dritte real Verfilmung, des auf einem Manga basierenden Stoffes.

Zur Story: Der Auftragskiller einer geheimen Bruderschaft, Yo tötet den Sohn eines Yakuza Bosses. Dabei wird er von einer Frau beobachtet, doch anstatt sie zu töten lässt er sie laufen. Nachdem Yo auch den Yakuzaboss selbst beseitigt hat verlangt sein Nachfolger den Tod des Freeman sonst wird es Krieg geben. Doch auch die Bruderschaft will den Freeman loswerden da er gegen ihre Regeln verstoßen hat als er die Frau laufen ließ, in die er sich mitlerweile verliebt hat.

Es ist sehr schwer die gesammte Handlung des Films zusammenzufassen, da sie sehr verschlungen ist und es viele Nebenfiguren und Handlungsstränge gibt, die aber die eigentliche Geschichte nur indirekt beeinflußen. So ist zum Beispiel Tchécky Karyo einmal mehr als korupter Polizist zu erleben und Yoko Shimada als intrigante Yakuzachefin.
Die Darsteller spielen allesamt sehr gut, wobei vor allem Mark Dacascos als charismatischer Hauptdarsteller hervorsticht und hier den besten Auftritt seiner Filmkariere abliefert. Julie Condra, die vorher hauptsächlich in Serien mitgespielt hat, ist hübsch anzusehen und spielt auch nicht schlecht.
Der Film selbst fesselt von der ersten Minute. Schon die genialen Credits am Anfang sind spitze. Auch sonst ist der Film sehr Bildgewaltig und bietet tolle Aufnahmen.
Leider sind die Dialoge eher schwach und nichtssagend.

Von der Action her ist der Film sehr abwechslungsreich, es kommen alle möglichen Knarren zum Einsatz und am Ende den wohl besten Schwert Kampf neben Kill Bill. Wobei die kürzliche Indizierung des Films eindeutig übertrieben ist. Und mit einer Verspätung von 12 Jahren auch unverständlich.

Crying Freeman ist einer der bestfotographiertesten Filme überhaupt stimmungsvoll und düster. Leider mit einigen Handlungsschwächen aber dafür klasse Action.

9/10Punkte


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