|
 |

Ansicht eines Reviews
President's Man, The (2000)
Eine Kritik von bigimot66 (Bewertung des Films: 4/10) eingetragen am 02.03.2008, seitdem 339 Mal gelesen
Chuck Norris ist der ultrageheime Mann des US-Präsidenten fürs grobe!
Ob es darum geht die First Lady aus den Händen von bösen brasilianischen (?) Terroristen zu befreien oder die USA vor einem nuklearen Anschlag kolumbianischer Drogenbarone zu schützen. Norris wäre nicht Norris wenn das alles kein Klacks für seinen Charakter McCord wäre.
Irgendwann wird aber auch der härteste hirnlose Patriot einfach zu alt für den Scheiß (was man im Verlauf der Spielzeit deutlich sehen kann) und deshalb sucht unser Held nebenbei auch noch nach einem geeigneten Nachfolger, der sobald er gefunden wurde gleich ein geradezu stupides Trainingsprogramm absolvieren muß um es dem Alten zu beweisen.
Obwohl es kein Zuschauer glauben wird, rücken die beiden Generationen der "Presidents Men" am Ende aus um u.a. dem bösen vietnamesischen Finsterling aus McCord`s Vergangenheit das Handwerk zu legen.
Also mal im Ernst! Wer will so einen Stuß wirklich sehen?
Die Story ist Käse und bereits x-fach deutlich besser verfilmt worden. Die im Drehbuch enthaltenen Klischees sind geradezu erschreckend und altbacken. Der Hauptdarsteller, Chuck Norris, kann die meisten Action-Szenen aus Altersgründen sowieso nicht mehr selbst absolvieren und bietet dafür (was immer gut in solchen Billig-Filmchen kommt) eine Art von Lach-Performance als Aushilfs-Yoda mit stierem Blick während der Tee-Zeremonie.
Sein Nachfolger (Was für ein Treppenwitz...!), wie hieß er noch.., geriet schon während des Anschauens in Vergessenheit!
Zu allem negativen Überfluß plärrt ab und an auch noch eine sowas von üble amerikanische 80`s Mucke aus den Boxen, daß einem bei diesem geballten filmischen und musikalischen Grauen echt die Haare zu Berge stehen.
Zugegeben, Norris war nie ein Top-Star. Einen gewissen Ruf hatte er sich in den Cannon-Streifen der 80er-Jahre aber durchaus erarbeitet und nach der Pleite der Cannon-Studios auch wieder genauso schnell verspielt.
Was aber treibt einen 60-jährigen dazu sich mit solchem Mist quasi an der Leinwand festzukrallen? Zu wenig Kohle für die Rente? Eitelkeit? Dummheit?
Erschreckenderweise ist der ganze Streifen trotz allem Unsinn aber noch immer leidlich unterhaltsam weshalb er auch 4 von 10 Punkten von mir erhält!
Chucky, der 60-jährige Kampfzwerg ist in diesem Film aber trotzdem eine Beleidigung für jeden halbwegs normalen Menschen!!
 | "Surprise me!" BETA |
Zur Übersichtsseite des Films Liste aller lokalen Reviews von bigimot66
Zurück
 |
 |
|