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Dead End (2003)
Eine Kritik von Bubimann (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 25.07.2007, seitdem 534 Mal gelesen
"Dead End" gehört aus meiner Sicht ganz klar zu den überbewerteten Filmen. Für mich ist er bestenfalls noch Durchschnitt...
Die Story ist ähnlich wie die des im selben Jahr erschienenen "Wrong Turn".
Eine Familie ist an Weihnachten auf dem Weg zu ihren Bekannten und als der Vater eine Abkürzung nimmt endet das Ganze in einem Horrortrip...
Ähnlich wie im Überraschungshit "Wrong Turn" ist eine Gruppe von Menschen also in gewisser Weise falsch abgebogen und landet in einem Alptraum aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.
Leider erreicht "Dead End" nicht mal annährend die Qualitäten des sehr guten Films von Rob Schmidt. Er bietet nichts wirklich neues und hat sich vereinzelt sogar bei anderen Horrorfilmen bedient. Die Szene mit dem Leichenwagen ist beispielsweise aus "The Hearse" geklaut. Die Schockeffekte sind zumeist eher schlecht und zusammenzucken sollte man bei "Dead End" eigentlich nicht.
Der Film in an manchen Stellen ziemlich komisch. Es fängt an mit der Tatsache das Richard den Hamster seiner Schwester in der Mikrowelle geröstet hat, wirklich saukomisch sind allerdings die Schocks die die Harringtons in diesem Film erleiden. Die gute Laura zeichnet beispielsweise ein Bild ihres Sohnes, der soeben gestorben ist, wie er tot auf der Straße rumlag und zeigt ihrem Mann ganz stolz die abgetrennten Beine (!). Anschließend klärt sie Frank auf das sie bescheid wisse das er sie betrügt, es aber ok wäre. Dann stopft sie soviel Torte in sich rein bis sie erbricht, der absolute Hammer ist allerdings das Laura danach während der Fahrt die Autotür öffnet und auf die Straße fliegt. Das Ganze hat sie natürlich überlebt (!). Ich habe mich fast totgelacht. Schock hin oder her, aber ich kann mir nicht vorstellen das eine Frau die gerade ihren Sohn verloren hat und unter Schock steht sich in Wirklichkeit so verhalten würde, geschweige denn den Sturz aus dem fahrenden Auto überlebt. Das Ganze mag zwar ganz lustig sein, zerstört aber die düstere Atmosphäre vom Beginn und die Spannung geht auch flöten. Somit hat die Komik, die hier einfach total fehl am Platze ist, "Dead End" in gewisser Weise zerstört.
Dennoch würde ich "Dead End" nicht als komplett schlechten Film bezeichnen. Durch die deplatzierte Komik unterhält er immerhin einbisschen und gelegentlich kommt sogar mal Spannung auf. Für mich ist "Dead End" also noch Durchschnitt. Die guten Bewertungen die er hier bekommen hat kann ich aber nicht nachvollziehen.
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