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Monster (2003)
Eine Kritik von DerPate (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 15.04.2004, seitdem 861 Mal gelesen
Als einer der wenigen Serienmörderfilme die auf wahren Begebenheiten beruhen und in den letzten Monaten erschienen sind (Gacy, Ed Gein, Bundy) zog dieser durch einen kleinen Aspekt besonders viel Aufmerksankeit auf sich: Die Hauptdarstellerin Charlize Theron konnte 2004 den Oscar als beste Hauptdarstellerin in der Rolle der Aileen entgegen nehmen. War ich erst noch sehr skeptisch, so konnte mich dieser Sachverhalt doch noch absolut überzeugen, denn Ms. Theron spielt wirklich großartig und bekommt das Ding nicht zu unrecht (wie Denzel Washington, der ihn mehrmals nicht für gute Filme bekommt, dann aber aus Mitleid für den mässigen "Training Day"), sonder kann nach einigen weniger überzeugenden Rollen in dieser doch noch viele Filmfans für sich gewinnen. Doch auch der Film braucht sich nicht hinter seinem Star zu verstecken, konnte Regisseurin Jenkins doch ein sowohl emotional gelungenes als auch spannendes und spekulatives Werk auf die Leinwand bringen, welches eher als Drama als als Horrorfilm zu bezeichnen ist. Auch Ms. Ricci kann in ihrer Rolle gefallen und der Film fällt nur an wenigen Stellen durch seine Amerikanismen auf, die dann nicht ganz so passend wirken. Obwohl der Film ziehmlich düster und atmosphärisch geworden ist und ein paar brutale, aber unblutige Szenen beinhaltet ist die Freigabe ab 18 Jahren passend. Insgesamt kein Knüller, aber in allen Belangen mehr als nur pure Unterhaltung kann der Film in mehreren Aspekten überzeugen und hinterläßt einen bleibenden Eindruck. 8/10 Punkte.
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