Eine Kritik von Frostbeule (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 18.12.2005, seitdem 400 Mal gelesen
Kein Popcorn-Kino, sondern Gehirn einschalten und zuschauen. Ein mäßig unterhaltsamer, aber dafür sehr anspruchsvoller Film. Ist man in der richtigen sensiblen Stimmung wirkt "Lost in Translation" durchaus emotional.
Die für mich erkennbare Botschaft sieht ungefähr so aus: "Eine Beziehung kann entweder solange halten bis Sie am Tiefpunkt angelangt ist oder Menschen brauchen Eigeninitiative/Charakter um Beziehungstiefpunkte zu überwinden und daran zu wachsen."
Der Kameraführung und Inszenierung ist hevorragend.
Komik ist spärlich vorhanden, wirklich erwähnenswert sind nur die Szenen "Österreicher in der Sauna", "die Zupfe- Schlumpf-Masseuse" und Bill Murrays trockenen Sprüche.
Action-Fans seit gewarnt: Was dem Film definitiv fehlt ist Spannung oder Action. Auch das halb-offene Ende ist nicht jedermanns/fraus Sache.
Fazit: Etwas langatmige, anspruchsvolle Kost für Philosophen und Grübler.
Wie der Film dermaßen überbewertet werden konnte (8/10!) entzieht sich leider meinem Verständnis.
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