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Lost in Translation (2003)

Eine Kritik von Hana B. (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 31.12.2005, seitdem 392 Mal gelesen


Japan scheint ja zurzeit richtig im Trend zu liegen im Filmgeschäft. Eine Welle Remakes von Japanischen Horror Filmen, Quentin Tarantinos Kill Bill und auch Luc Besson ist auf den Geschmack gekommen mit seinem Film Wasabi.

Als großer Japan Fan musste ich mir natürlich auch Lost In Translation ansehen, der ja überall nur Lobeshymnen absahnt. Und auch ich kann mich meinen Vorrädnern hier nur anschließen. Der Film ist fast perfekt, ein kleines Meisterwerk. Gleichzeitig ist Lost in Translation aber auch noch eine art Ausflug in eine fremde Welt. Und man bekommt so schöne Bilder von Japan zu sehen das man richtiges Fernweh bekommen wird. Der Film ist sehr untypisch für eine Amerikanische Produktion. Er wendet sich völlig von dem ab was Hollywood zur Zeit Produziert. Und das alles hat man Sofia Coppola zu verdanken die wohl ganz in die Fußstapfen des Papas treten will. Villeicht hat sie mir ja wieder die Hoffnung gegeben das Amerika doch noch dazu in der Lage ist gute Filme zu drehen

Story:
Dazu brauch ich eigentlich nicht mehr viel sagen. Eine Geschichte wie man sie eigentlich selbst Erleben könnte wenn man Fremd in einem anderen Land wäre.

Der Schauspieler Bob Harris soll in Japan einen Werbeclip drehen. Da er aber mit der Japanischen Kultur gar nicht klarkommt möchte er so schnell wie möglich raus aus dem Land. Das gleiche Problem hat auch die junge Charlotte die in Japan festsitzt. Ihr Mann Arbeitet in Japan als Fotograf. Zufällig treffen sich Bob und Charlotte in einen Fahrstuhl. Als beide eines Nachts nicht schlafen können treffen sie sich in einer Bar wieder und es entwickelt sich eine ungewöhnliche Romanze zwischen den beiden.

Das perfekte zusammenspiel zwischen Bill Murray und Scarlett Johansson machen den Film unvergesslich. Versüßen tut das ganze noch Bill Murrays trockener Humor.
Aber auch die Nebenrollen sind super Besetzt mit Giovanni Ribisi und Anna Faris.

Ein Film wo wirklich alles passt. Natürlich gibt es die ein oder andere Länge, und auch dieser Fehler das die Japaner kein R aussprechen können sei Sofia Coppola verziehen. Das wird alles mit vielen anderen Szenen wieder gut gemacht. Eine meiner Lieblings Szenen im Film ist aufjedenfall das Karaoke Singen.


Fazit:
Lost In Translation ist ein klasse Film. Ich wage es mal zu behaupten das Lost In Translation die schönste, intelligenteste und anspruchvollste Amerikanische Produktion der letzten Jahre ist. Zwar reicht es nicht für die volle Punktzahl aber alle 9 Punkte hat sich Lost In Translation mehr als verdient. Ein Film den ich nur jeden weiter empfehlen kann.

Da bleibt mir nur noch ein Wunsch...............

Einmal Karaoke mit Scarlett Johansson !
9/10 Punkte


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