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Ator II - Der Unbesiegbare (1984)
Eine Kritik von D-EVIL (Bewertung des Films: 2/10) eingetragen am 24.08.2003, seitdem 649 Mal gelesen
Nachdem das freche CONAN-Plagiat ATOR L'INVINCIBILE einigermaßen erfolgreich war, musste natürlich schnellstens die unvermeidliche Fortsetzung her: THE BLADE MASTER!
Nachdem der Muskelmann Ator, der nicht ganz so böse ist wie Conan, dafür aber viel dümmer aussieht, im ersten Teil den Spinnenkult zerschlagen hat, ist diesmal ein Schlangenkult an der Reihe. Obendrein hat sein ehemaliger Lehrmeister "das Strahlende" (=Kernenergie!!!) entdeckt, das sich der Schurke Zor unter den Nagel reißen will, um damit die Welt zu beherrschen.
Im Film sieht das dann so aus, daß Ator und seine unwichtigen Gefährten durch neblige Wälder und muffige Kavernen stapfen und in vielen unspektakulären Schwertkämpfen Höhlenmenschen, Unsichtbare und Riesenschlangen abmurksen, bis es dann zum ebenfalls unspektakulären Endschwertkampf gegen den finsteren Zor und seinen falschen Schnauzbart kommt.
Ausstattung und Kulissen sind ähnlich sparsam wie die Trickeffekte, und für die Musik konnte man sich wohl auch nur ein Keyboard leisten, weshalb so gut wie keine Fantasy-Atmosphäre aufkommt, sondern das ganze eher wie ein Kinderfasching wirkt. Die absolute Krönung ist jedoch die mehr als aufgesetzt wirkende Warnung vor dem Mißbrauch der Kernenergie, durch die einem niveaulosen Barbarenabenteuer auch noch ein Hauch von Anspruch gegeben werden soll. Schwach!
 | "Surprise me!" BETA |
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