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Ator II - Der Unbesiegbare (1984)

Eine Kritik von Prof. Gangreen (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 04.04.2004, seitdem 816 Mal gelesen


Ator 2 - Der Unbesiegbare

Ator 2 ist wirklich Barbaren Trash erster Kanüle, der Film bietet so viel Müll das selbst ich es kaum glauben kann. In dieser Schublade des Trashfilms, die leider nicht ganz so hoch gefüllt ist wie manch andere, ist ja bekanntermaßen immer was los, muskulöse Haudegen die mit Schwertern und Knüppeln durch den Wald rennen und gegen andere Prügelknaben kämpfen, ab und an böse Zauberer und Dämonen besiegen und am Ende heldenhafte Sprüche klopfen sind in diesem "Genre" also nichts neues.
Was in Ator 2 allerdings geboten wird ist wirklich ein Hammer (wobei ich ehrlich einen schlechteren Film erwartet hätte, und mir mehr Langeweile vorgestellt hatte).
Also die Story um den sagenumwobenen Barbaren Ator geht weiter wie folgt: Der böse Zor, der früher an Ators Seite vom weisen und mächtigen Akronos sehr vieles gelehrt wurde, will Akronos, der jetzt eine mächtige neue Sache entwickelt hat, die sich am Schluss als Atomenergie entpuppt. Ator muss nun mit seinem Gefährten, einem lustigen asiatischen Kampfsportler namens Thong seinen alten Lehrer retten, dies teilte ihm übrigens dessen hübsche Tochter Mila mit. Jedoch hat auch Zor bereits mitbekommen das es für ihn eng wird und das Ator bereits auf dem Weg zu ihm ist. Ator und seine beiden Gefährten bekämpfen jetzt also Steinzeitmenschen, Unsichtbare (oh Mann, für diese Szene hat man wirklich NUR zwei Bekannte und ne Super 8 Kamera gebraucht...) und andere Freaks, nebenbei auch Zor's Kämpfer und eine Hand voll Bauern in Ators früherer Heimat. Irgendwann kommen die Guten dann bei Akronos an um ihn zu retten, doch es geht nicht alles glatt. Als Ator dann das Schloss (und dieses Schloss kennt man doch irgendwo her!!) mit einem Paragleiter (oh ja...) attackiert, das böse und gigantische Schlangenmonster aus der Grube tötet und sich mit Zor kloppt geht tatsächlich alles gut und Akronos beauftragt Ator das "Leuchtende" oder wie sie es nennen zu vernichten und diese macht es dann in irgendeiner abgelegen Schlucht kaputt und es gibt eine Nukleare Explosion. Mein Gott, was für ein Schwachsinn?! Aber es stimmt, all diese unzähligen Einfälle werden in diesem Film zum besten gebracht ohne das es langweilig wird, der Film ist nämlich noch verdammt unterhaltsam und wie man sich anhand der Story schon denken kann zum lachen komisch. Jeder Trash Fan dürfte bei diesem billigen Müll Spektakel auf seine Kosten kommen, einfach Quatsch von der ersten bis zur letzten Minute, allein schon die Szene in der Ator prüfen will ob Mila auch wirklich Mila ist (er hat sie lange nicht gesehen) und sie mit irgendeinem Sprengstoff eine Gefängniszelle in die Luft jagen lässt hat einen Oskar verdient. Kurzweilige Trashunterhaltung im großen Stil aber natürlich gibt es besseres... 9 von 10 Punkten


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