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Jurassic Park III (2001)

Eine Kritik von John Williams (Bewertung des Films: 2/10)
eingetragen am 23.05.2005, seitdem 436 Mal gelesen


Da Steven Spielberg bei der zweiten Fortsetzung nicht auch wieder Regie geführt hat, sondern Kinderfilm- Regisseur Joe Johnston, konnte ja nichts Anderes als ein Kinder- Abenteuerfilm herauskommen. Wo Teil 2 ja wenigstens noch Action und wenigstens etwas Spannung zu bieten hatte, hat dieser Film nur Dino- Effekte zu bieten, die absolut hinter den Spezial- effekten der ersten beiden Teile zurückbleiben und Schauspieler, die allesamt nur blödes Familienzeugs quatschen und eine neue Dinoart, die es gar nicht gibt. Man hat diese Art nur eingebaut um einen neuen Giganten am Jurassic Park- Logo zu präsentieren. Das war überhaupt nicht notwendig. Dass die Velociraptoren hier eine neue Fähigkeit haben, ist auch echt bescheuert in Szene gesetzt. Das Blödeste ist sowieso die Szene mit der Rückgabe der Eier (ich dachte ich werd nicht mehr). Der ganze Film ist total übertrieben. Er versucht etwas völlig neues in die Jurassic Park- Szenerie einzubauen, macht aber alles nur noch schlimmer. Er versucht vor allem noch lustiger zu sein als Teil 2, wirkt dadurch aber nur noch kleinkindhafter. Einen Kinderfilm habe ich echt nicht erwartet. Unter Jurassic Park stelle ich mir einen guten Abenteuer- Thriller mit echt guten Dino- Effekten vor und nicht einen Kinderfilm der versucht mit seinen blöden Effekten etwas völlig Neues zu sein. Etwas Neues musste zwar hinein, damit es nicht ständig das Selbe ist, aber es musste bestimmt nicht diese Kleinkindsache hinein. Das war absolut nicht notwendig. Auf Grund dessen, dass all diese blöden Sachen hier drin sind, ist der Film einfach nur schlecht. Die Handlung ist auch nicht der Rede wert, man hat sicher nur einen Grund gesucht, wieder einen Charakter von Teil 1 auf eine der Dinoinseln zu bekommen, damit dieser wieder um sein Leben kämpft. Was dem Film auch noch sehr schlecht macht, ist, dass die Kulissen hier sehr anders aussehen als in Teil 2. Es soll zwar der selbe Ort sein, sieht aber total anders aus und steht deswegen im Widerspruch zu Teil 2. Es gibt hier fast nichts Positives zu sagen, bis auf, dass Sam Neill hier wieder mal die Rolle des Allan Grant spielt und somit wieder das Highlight des Films ist. Was aber auch echt bescheuert ist, ist die Szene wo der kleine Charlie vorm Fernseher steht und sich irgendeine dumme Kindersendung reinzieht und auf der anderen Seite wieder alle schreien. Dieser Film ist so lustig wie ich freiwilig in die Gaskammer gehen würde. Für Sam Neills gute Performance des Grant 2/10 Punkte.


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