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Teuflisch (2000)

Eine Kritik von JasonMichealFreddy (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 31.08.2005, seitdem 300 Mal gelesen


Nette Komödie über einen Loser, der seine Seele für 7 Wünsche dem Teufel verkauft.

Story:
Das Leben meint es nicht gerade gut mit Elliot Richards (Brendan Fraser) - im Job ist er nicht wirklich erfolgreich, bei seinen Kollegen unbeliebt, Freunde hat er keine und eine Freundin schon mal gleich gar nicht. Verliebt ist er in Allison (Frances O'Connor), die in der gleichen Firma arbeitet, mit der er aber in vierJahre noch so gut wie nicht geredet hat. Eines Abends trifft er in einer Bar eine teuflisch gut aussehende Frau (wirklich sexy: Liz Hurley), die ihm das Angebot macht, 7 Wünsche zu erfüllen - im Austausch gegen seine Seele. Wie sich herausstellt, ist sie der Teufel in Person. Elliot zögert zunächst, willigt dann aber doch ein und wünscht munter drauf los. Dummerweise fallen die Wünsche aber nie so aus, wie er es gerne hätte, sondern bringen in desöfteren in brenzlige Situationen.

"Teuflisch" könnte im Prinzip richtig klasse sein - die Story ist verrückt, die Schauspieler können überzeugen (vor allem Liz Hurley als sexy Teufelin) und auch die hier und da eingesetzten Special-FX sehen nicht schlecht aus. Woran es aber hapert, sind richtig gute Gags - die sind eher rar gesät und das ist bei einer Komödie gar nicht gut. Brendan Fraser bringt den Loser zwar recht sympatisch rüber, hat aber nicht wirklich viele gute Sprüche auf Lager. Nur hier und da kann man mal Lachen, ansonsten herrscht über weite Strecken zwar nette Unterhaltung, die aber gefährlich nahe an Langeweile vorbeischrammt.

Dabei wären die Wünsche von Elliot eigentlich abgefahren genug, um hier ein Gagfeuerwerk zu zünden, es bleibt aber leider sehr überschaubar und letztendlich werden nur ein paar vereinzelte Raketen hochgeschossen. Zum Ende hin wird zudem meiner Meinung nach zu sehr auf die sentimentale Schiene gesetzt, als Elliot sich mit seinem selbstlosen Wunsch aus dem Vertrag raushaut. Hätte man besser lösen können. Hier wird deutlich, dass auf den Mainstream-Erfolg geschielt wurde, statt derbe Jokes vom Stapel zu lassen.

Fazit: Eine ganz nette Komödie mit einigen Lachern, die den Film aber nicht über die volle Distanz tragen können. Da kann auch Liz Hurley nicht mehr viel retten. Schade, da hätte man definitiv mehr draus machen können.

6 von 10 Punkten


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