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Tote schlafen fest (1946)
Eine Kritik von Osthunter (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 31.07.2008, seitdem 455 Mal gelesen
Howard Hawks "The Big Sleep" aus dem Jahr 1946 ist ein immer wieder gern gesehener Ausnahmekrimi. Bogart verkörpert hier den Privatdetektiv Philip Marlowe so markant, dass nie wieder ein anderer Darsteller in dieser Rolle glänzen konnte - und das, obwohl Raymond Chandler, der Autor der Romanvorlage, seinen Detektiv äußerlich ganz anders charakterisierte...
Die Handlung ist zum Teil derart verworren, dass der Regiesseur während der Dreharbeiten Chandler anrief, um diesen zu fragen, wer denn nun in einer Szene jemanden ermordet habe. Und Chandler antwortete, dass er es verdammt noch mal auch nicht wisse.
Dies zeigt, wie sehr der Film von seiner Atmosphäre lebt, die wirklich nur als düster zu bezeichnen ist. Bogarts Marlowe, die einzige integre Figur des ganzen Films, ist hingegen in jeder Szene cool, und das im wirklichen Sinne des Wortes. Trotz der mittlerweile 62 Jahre, die er auf dem Buckel hat, zieht "Big Sleep" mich immer wieder in seinen Bann, daher von mir auch die Höchstnote: 10 Punkte!!!
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