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Samurai Resurrection (2003)
Eine Kritik von Jesse James (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 20.07.2005, seitdem 1518 Mal gelesen
Im eigentlichen Sinne ist dies ein recht zufriedenstellender Film, wäre da nur nicht die strunzdumme Story, welche total an den Haaren herbeigezogen ist. Die Schwertkämpfe liegen auf gutem Niveau, erreichen aber noch lange nicht die Klasse von echten Samuraifilmen wie "Zatoichi" oder "Okami". Waren es früher noch Blutfontainen, die Hektoliterweise aus den Körpern schossen, so ist es hier nur roter Magiestaub der aus den auferstandenen Kämpfern austritt. Ein großer Minuspunkt ist noch der fehlende, etwas dreckige Asia-Humor, den man hier vermisst. Daher nehmen die Darsteller ihre Rolle auch zu ernst, weil nichts da ist, was zur Auflockerung der krampfhaften Geschichte dient.
Fazit: Insgesamt ist "Samurai Resurrection" ein Streifen, der von seinen solide inszenierten Kämpfen lebt und dabei kein Platz für ein wenig Witz hat. Wer sich richtige Filme mit echten Samurais, und nicht so eine komische Mixtur anschauen mag, sollte lieber zu Akira Kurosawas "Die sieben Samurai", "Yojimbo - Der Leibwächter" oder Takeshi Kitanos "Zatoichi - Der blinde Samurai" greifen.
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