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X-Ray - Der erste Mord geschah am Valentinstag (1981)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 15.06.2011, seitdem 498 Mal gelesen



Die Freude über knapp 86 Minuten kompromissloses Spiel mit der Hilflosigkeit der Opfer und den damit verbundenen Grusel lässt erst langsam nach. Einen so erfreulich reudigen Genrebeitrag hätte ich bei der Sichtung dieses Filmchens eigentlich gar nicht erwartet.

Die Spannung wird nach einem kurzen Vorgeplänkel kontinuierlich hoch gehalten und auch ein gewisser Mystery-Faktor ist die erste gute halbe Stunde mit an Bord, vorausgesetzt man versetzt sich in die Lage der Hauptdarstellerin. Denn die weiss so gar nicht, was vor geht und ist den Ärzten damit ausgeliefert, die immer wieder die Köpfe zusammenstecken, Röntgenaufnahmen sichten und gewichtig dreinschauen.

Der Zuschauer bekommt hingegen schon frühzeitig deutlichere Hinweise auf die Hintergründe der Ereignisse. Nichts desto trotz wird das Krankenhaus mit seinen langen Gängen und verlassenen Etagen äußerst effektiv in Szene gesetzt und die Spannung weiter hoch gehalten.

Auch bei den einzelnen Morden, die nicht allzu blutig daherkommen, wird vor allem auf das feeling bei der Inszenierung gesetzt. Die Atmosphäre wird hier immer dichter und die Spannung ganz beachtlich, auch wenn der Ausgang eigentlich klar ist. Dazu trägt sicher nicht zuletzt der nerverzerreißende Soundtrack bei. Durch die Betonung der Atmosphäre ergeben sich immer wieder Situationen, wo das Handeln (gerade des Killers) unverständlich bzw. unplausibel erscheint. Warum läuft er z.B. teilweise langsam und ungelenk wie ein Zombie? Da die Bedrohung dadurch aber spürbar gesteigert wird, hat mich das letztlich nicht sehr gestört. Ebenso wenig wie die anderen Storylöcher.

Bei so einem Film ist die effektive Inszenierung für mich das wichtigste. Die meisten Schauspieler erledigen ihren Job hier auch ganz ordentlich. Was will man mehr? Ich bin durch und durch zufrieden mit diesem schmuddeligen kleinen Film und kann ihn dank seiner hervorragenden Atmosphäre nur jedem empfehlen, der auf altmodischen Grusel steht. Anspruch und stimmige Psychologie sollte man aber besser nicht erwarten. Hier ist das wiederholte Anziehen der Spannungsschraube das einzige Ziel. Dieses wird kompromisslos verfolgt und in meinen Augen letztlich auch erreicht!


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