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Killer von Wien, Der (1971)

Eine Kritik von Kim Ki Duk
eingetragen am 27.01.2012, seitdem 51 Mal gelesen


Mit "Der Killer von Wien" hat Regisseur Sergio Martino wohl einen der schönsten Vertreter des Giallo Genres geschaffen. Neben Mario Bava und Dario Argento, zählt Sergio Martino für mich zu den drei besten Regisseuren dieser Filmgattung. Neben "Der Killer von Wien", drehte er solche Giallo Meisterwerke wie "Die Farben der Nacht", auch dort mit den gleichen Darstellern wie hier, Edwige Fenech, George Hilton und Ivan Rassimov oder auch "Der Schwanz des Skorpion". Neben einer wunderbar erzählten Geschichte, die mit Wendungen und einen immer stetig steigernden Spannungsbogen glänzen kann, schafft er es auch durch sehr schöne Kameraeinstellungen und Kamerafahrten, auch Optisch Glanzpunkte zu setzen. Hier bekommt man eine sehr glaubwürdige Story geboten, deren Auflösung auch nicht wie bei vielen anderen Giallos an den Haaren herbeigezogen wirkt, sondern in sich schlüssig ist. Aber auch die Darstellerriege ist schon exzellent und kann mit eine menge Stars aufwarten. Allem voran natürlich Edwige Fenech. Sie ist die unbestrittene Giallo-Queen. Aber auch in Komödien spielte sie mit und machte auch dort eine gute Figur, wie zb. an der Seite von Adriano Celentano in "ASSO (1981)" oder auch im sehr lustigen "Politess im Sitten-Streß (La Poliziotta fa Carriera)" aus dem Jahre 1975. Nicht nur sieht sie umwerfend aus und zeigt auch mal wieder viel nackte Haut, nein hier zeigt sie auch Schauspielerisch, das sie einiges zu bieten hat und nicht nur die Männerherzen durch ihren Anblick begeistern kann, sondern auch durch ihre Schauspielkunst. Natürlich spielt die Erotic auch wieder eine Rolle in diesem Giallo, weswegen es auch wieder sehr viel nackte Haut zu sehen gibt und nicht nur von Edwige Fenech. Dann wäre da noch die Genrerprobten George Hillton (Der Schwanz des Skorpion), als Playboy/Gigolo und Ivan Rassimov (Mondo Cannibale), der als Stalker seine Ex (Edwige Fenech) verfolgt und auflauert. Beide können in ihren jeweiligen Rollen sehr überzeugen. Der beneidenswerte George Hilton, hat auch noch eine Sex-Szene mit Edwige Fenech zu bieten. Sergio Martino hat hier einen der ganz großen Giallos gedreht. Er zählt für mich mit zu den besten Streifen dieses Genres. Hier stimmt einfach alles. Top Darsteller, eine intelligente Geschichte und schön ausgesuchte Locations. Dazu die typischen Merkmale eine Giallos, als die wären, wunderschöne Frauen, ein maskierter Killer, schwarze Lederhandschuhe und Kleidung und das Rasiermesser und dies alles von einem wunderbaren musikalischen Soundtrack unterlegt. Ein großartiges Genre, was man mit dem Giallo zu sehen bekommt. Mir hat es Spaß gemacht mir den Film mal wieder anzusehen und es war mit sicherheit nicht das letzte mal.


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