Ansicht eines Reviews

Invasion U.S.A. (1985)

Eine Kritik von zeckpetzki (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 28.02.2005, seitdem 364 Mal gelesen


Chuck Norris bewahrt ganz alleine Amerika vor dem Untergang.

Neulich, an Weihnachten in den USA. Unter der Führung des Russen Rostov fällt eine große Horde Söldner auf dem Seeweg in Amerika ein und verteilt sich auf mehrere Städte. Um Unruhe zu stiften, verüben die Söldner im Stile einer Guerillaarmee Anschläge auf Einkaufszentren, Wohnviertel, Versammlungen und mehr. Die Bevölkerung ist verunsichert, zumal die Söldner auch mal gerne Polizeiuniformen während ihrer Morde tragen. Gut, daß es Matt Hunter ( dieser Name hätte nun wirklich nicht besser gewählt werden können ) gibt, verkörpert in bester stoischer Manier von Chuck Norris. Hunter ist immer da, wo gerade ein Attentat verübt wird und dezimiert die Terroristen Mann um Mann. Rostov will das nicht hinnehmen, zumal er mit Hunter noch eine persönliche Rechnung offen hat. Aber Hunter ist kein Dummer und lockt Rostov mitsamt seiner Söldnerarmee in die Falle, Rostov muß sterben, die restlichen Söldner geben sich angesichts der US-Army-Übermacht geschlagen.

Es gibt einige Filme, da ist man sich nicht sicher, ob man angesichts des schier unerträglichen Patriotismus lachen oder weinen soll. Dieser hier ist einer davon, vielleicht am ehesten noch vergleichbar mit Krachern wie „Red Dawn“. Chuck Norris hat sich das Drehbuch nach einer Story seines Sohnes selbst auf den Leib geschrieben, er gibt hier den bärtigen, eigentlich im Ruhestand seinen Frieden suchenden Ex-Agenten, der sich mit seiner Krokodilfarm ganz wohl fühlt. Aber, wie wir nun aus vielen vergleichbaren Streifen wissen, es findet sich der sagenumwobene „Anlaß“, diesmal der Mord an Hunters Partner durch den Miesling Rostov, gewohnt fies gespielt von Richard Lynch. Eigentlich bringt man diesem aber doch einige Sympathien entgegen, da er den noch viel fieseren Billy Drago ins Jenseits befördert...

Egal, Drago hin, Lynch her, ein Mann tut, was ein Mann tun muß, und so nimmt der Hunterexpreß Fahrt auf, bewegt keine Miene, turtelt ganz, ganz sanft mit der in den Achtzigern irgendwie unvermeidlichen Journalistin und murmelt einen coolen Oneliner nach dem anderen. Und das macht Spaß, denn der Gewaltgrad ist dem Titel des Filmes angemessen hoch, Hunter ist die personifizierte Selbstjustiz, der den Brutalitäten der Söldner – die im englischen Original übrigens von DDR-Offizieren mit einem kernigen „Schneller, meine Herren“ angefeuert werden – mit gleicher Härte entgegentritt. Schade nur, daß die Karatekünste des Herrn Norris hier zwei Uzis weichen müssen, die das Werkzeug dieser Ein-Mann-Armee sind. Politisch völlig unkorrekt, die Selbstjustiz verherrlichend, aber dennoch auf eine rohe Art charmant – besser nicht nachdenken, dann sind es sichere 7/10.


Surprise me!
"Surprise me!" BETA
Lassen Sie sich überraschen! Wir führen Sie zu einem zufälligen Treffer zu einem Thema Ihrer Wahl... Wollen Sie eine andere Kritik von "zeckpetzki" lesen? Oder ein anderes Review zu "Invasion U.S.A. (1985)"?


Zur Übersichtsseite des Films
Liste aller lokalen Reviews von zeckpetzki

Zurück





Copyright © 1999-2012 KI Media GbR
Alle Rechte vorbehalten.
Nutzungsbedingungen · Werben · Impressum
Hosted by Net-Build



Quicksearch






User-Center

Benutzername: 
Paßwort:
Login nur für diese Sitzung:

·

1.105 Besucher online





Abonnement


Abonnement - Bitte erst anmelden
Melden Sie sich bitte an, um Abonnements vornehmen zu können



Neue Reviews


Sieben (1995)
Hunger (2009)
Restless (2011)
Hellbound - Hellraiser II (1988)
Webs (2003)



News


Unser News-Bereich wurde überarbeitet und wird in Kürze weiter ausgebaut werden, damit Sie stets aktuell über alle Neuigkeiten rund um die Welt des Films informiert sind.

» Zum neuen News-Bereich