Ansicht eines Reviews

Vier Hochzeiten und ein Todesfall (1993)

Eine Kritik von zeckpetzki (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 08.01.2007, seitdem 311 Mal gelesen


So muß eine Liebeskomödie sein, dann gefällt sie auch dem Manne…

Mit Liebesfilmen ist das ja so eine Sache. Man(n) mag sie ja eigentlich nicht, ist aber nicht allein auf der Welt. Wenn man(n) sich also schon Filme aus dieser Sparte ansehen darf, kann, mag, muß – bitte ein Verb nach Gusto verwenden – dann möchte man(n) sich zumindest gut unterhalten, auch ab und zu schmunzeln, eine vernünftige Handlung kann auch nicht schaden, und ansehnliche Darsteller tun ein übriges, wenn die Story auch nicht wieder eine der tausendsten Varianten des alten „er und sie kriegen sich irgendwann“ ist. Leider ist ein Glücksfall, der all das beinhaltet, eher von großer Seltenheit, aber man(n) ist ja auch geduldig und hat auch im Actionbereich schon allerhand dummes Zeug aus dem Bereich der B-Movies gesehen, schwer dann, sich hier zu verweigern, da gehen schnell die Argumente aus. Doch siehe da – der Film erweist sich als wirklich famoser Vertreter seiner Gattung…

Charles heißt der Held, ein typischer Hugh Grant, möchte man sagen, immer leicht verstrubbelt, leicht irritiert, ein wenig verwirrt, Damen würden das wohl mit dem widerlichen Adjektiv „süß“ bezeichnen, so wie in „ach, der ist doch so süß“. Charles nun nimmt im Lauf des Films an vier Hochzeiten teil, wobei die letzte seine eigene ist. Er hat, trotz allerhand amouröser Abenteuer, die richtige Frau fürs Leben zu Beginn des Films noch nicht gefunden und wird die richtige auch nicht heiraten. Wir sehen nun im Film nicht sehr viel mehr als Charles und seine teils recht skurrilen Freunde of den diversen Hochzeiten – und auf einem Begräbnis. Wir sehen, wie Beziehungen beginnen und auch wieder enden, und wir werden Zeuge, wie ein Mann auch unter Druck noch eine Entscheidung treffen kann, die sein Leben verändert. Schließlich wissen wir ja: es sind die Frauen, die uns glücklich machen, und darunter gibt es halt nur die Eine, Feine…

Der Film ist lustig. Damit hat er im Bereich erforderliche Grundsätze einer Liebeskomödie schon mal eine hohe Punktzahl erreicht. Aber es liegt eher am Drehbuch und den Darstellern, die selbst kleinste Nebenrollen noch mit Elan und Esprit ausfüllen. Es ist nichts Abgedroschenes an diesem Film, im Gegenteil, er erfindet das Genre zwar nicht neu, hat aber die eine oder andere wirklich gelungene Wendung parat. Liegt es daran, daß es sich um eine britische Variante des Genres handelt, die nicht unbedingt kitschig sein will, sondern eher auch ein klein bißchen nachdenklich? Denn der Todesfall, der doch recht unverhofft des Weges kommt, wie eigentlich ein jeder Todesfall, wird nicht von Schwermut getragen, sondern gibt Anlaß für einen Neuanfang. Wie auch immer, eine Amerikanerin unter lauter Briten, das macht Spaß, das unterhält, das amüsiert, und so sind es auch nur ein paar Kleinigkeiten, die stören, die aber hier aufzuzählen kleinlich wäre. 8/10.


Surprise me!
"Surprise me!" BETA
Lassen Sie sich überraschen! Wir führen Sie zu einem zufälligen Treffer zu einem Thema Ihrer Wahl... Wollen Sie eine andere Kritik von "zeckpetzki" lesen? Oder ein anderes Review zu "Vier Hochzeiten und ein Todesfall (1993)"?


Zur Übersichtsseite des Films
Liste aller lokalen Reviews von zeckpetzki

Zurück





Copyright © 1999-2012 KI Media GbR
Alle Rechte vorbehalten.
Nutzungsbedingungen · Werben · Impressum
Hosted by Net-Build



Quicksearch






User-Center

Benutzername: 
Paßwort:
Login nur für diese Sitzung:

·

362 Besucher online





Abonnement


Abonnement - Bitte erst anmelden
Melden Sie sich bitte an, um Abonnements vornehmen zu können



Neue Reviews


Verdammte der Inseln, Der (1952)
Mein wunderbarer Waschsalon (1985)
Hereafter - Das Leben danach (2010)
Get the Gringo (2011)
Blade 2 (2002)



News


Unser News-Bereich wurde überarbeitet und wird in Kürze weiter ausgebaut werden, damit Sie stets aktuell über alle Neuigkeiten rund um die Welt des Films informiert sind.

» Zum neuen News-Bereich