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Ding aus einer anderen Welt, Das (1951)

Eine Kritik von Elena Marcos (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 01.02.2006, seitdem 1224 Mal gelesen


Ein kleines Review zu einem grossen Klassiker:

die Geschichte ist altbekannt - eine Gruppe von Wissenschaftlern und Militärs entdecket in der Arktis ein Raumschiff. Den ausserirdischen Piloten (der in einem Eisblock eingefroren ist) bringen die Männer in ihre Station. Die Dummheit eines Soldaten zufolge taut der Eisblock auf und das Wesen entkommt. Nun machen die Männer Jadg auf das Wesen, das ebenfalls Jagd auf die Menschen macht.
Denn der Ausserirdische braucht Blut - nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch um sich fortzu"pflanzen" - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn "das Ding" ähnelt einer Pflanze und wird im Scherz von einem der Männer als "intelligente Rübe" bezeichnet.
Die Wissenschaftler wollen das Ding fangen und studieren - die Militärs wollen es vernichten... es kommt zu einem spannenden Finale...

Als ich als Kind diesen Film sah hab ich mir in die Hose gemacht - der Schatten an der Wand, als das Ding aus dem Eisblock aussteigt - hat mir damals den Rest gegeben (gerade weil man nicht so viel sieht).
Das Ding selber ist natürlich James Arness in einer Maske und bei Tageslich gar nicht so gruselig. Anders als im John Carpenter Remake ist es kein Gestaltwandler - sondern ein recht Humanoides Monster.

Der Film liegt auf DVD endlich ungeschnitten vor - mit dem klassischen Monolog des Reporters "Keep Watching The Skys" - der bezeichnend für die Paranoia des SF Kinos in den 50er ist.
Abgesehen von dem Background ist "The Thing" ein toller Monsterfilm mit vielen atmosphärischen Momenten, humorvollen Dialogen und einigen guten FX. (Die lebende Monstrehand hat mich schon immer fasziniert...).

Die Story gibt natürlich den alten Konflikt Militärs / Wissenschaftler wieder - wobei man sagen muß, das der Umgangston bei den Militärs in der Eiswüste wirklich sehr umgänglich ist (bis auf Foggerty der immer "Herein - Tür zuuuu!" schreit!).

Die Lovestory zwischen Pat und Nikki wird kurz angerissen und ist nicht störend (bei Carpenter wird auf die Frauenrolle direkt verzichtet...ist beim Remake auch nicht wichtig!)

Insgesamt ist der Film auf 83 flott inszeniert und sehr unterhaltsam. Wer sich für die "Mutter" der Invasions Filme interessiert, sollte zuschlagen! Für mich ein zeitloser Klassiker und daher die Höchstwertung...


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